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Morgen- Lieder.
Plag, als vor des Todes Seuche, vergehn. O Herr Jesu, laß mich vor Bestilenz behüte mich, damit finden, deine Wunden offen stehn, sie nicht so grausamlich bei Nacht, da alleine Hülf und Rath ist für Herr, mich umschleiche. Bewahr meine Missethat. uns auch vor Kriegesnoth; wend ab den bösen, schnellen Tod.
13. Gieb, lieber Herr, zu dieser Frist, so viel im Leben nöthig ist, doch nur nach deinem Willen. Wenn du die Speis und Nahrung hie auf Erden segnest spät und früh, kannst du uns reichlich füllen; doch daß man deine milde Gab auch nicht zu einem Mißbrauch hab.
14. Allein zu dir hab ich ge setzt mein Herz, o Vater, gieb zuleßt auch mir ein seligs Ende, auf daß ich meinen jüngsten Tag mit großer Freud erwarten mag; drauf streck ich aus die Hände. Ach komm, Herr Jesu, komm, mein Ruhm, und nimm mich in dein Eigenthum!
15. Mein Gott und Vater, segne mich. Der Sohn erhalte gnädiglich, was er mir hat gegeben! Der Geist erleuchte Tag und Nacht sein Antlitz über mir mit Macht, und schütze mir mein Leben. Nur dieses wünsch ich für und für; der Friede Gottes sei mit mir! Joh. Rist.
In eigener Melodie.
27. Gott des Himmels und
der Erden, Vater, Sohn und heilger Geist, der es
und Mond uns scheinen heißt, dessen starke Hand die Welt und was drinnen ist, erhält.
4. Hilf, daß ich mit diesem Morgen geistlich auferstehen mag und für meine Seele sorgen, daß, wenn nun dein großer Tag uns erscheint und dein Gericht, ich davor erschrecke nicht.
5. Führe mich, o Herr, und leite meinen Gang nach deinem Wort; sei und bleibe du auch heute mein Beschüßer und mein Hort. Nirgends als bei dir allein kann ich recht bewahret sein.
6. Meinen Leib und meine Seele fammt den Sinnen und Verstand, großer Gott, ich dir befehle unter deine starke Hand. Herr, mein Schild, mein Ehr und Ruhm, nimm mich auf, dein Eigenthum!
7. Deinen Engel zu mir sende, der des bösen Feindes Macht, List und Anschläg von mir wende und mich halt in guter Acht, der auch endlich mich zur Ruh trage nach dem Himmel zu.
8. Höre, Gott, was ich begehre: Vater, Sohn und heilger Geist, meine Bitte mir gewähre, du, der selbst mich bitten heißt; ſo will ich dich hier und dort herzlich preisen fort und fort.
Heinrich Albert. Mel: Gott des Himmels und der. esu Güte hat kein Ende, sie ist alle Morgen neu, das beweisen Jesu Hände, die da schaffen, o der Treu! daß ich leb, doch ich nichthier, sondern Christus lebt in mir.
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2. Gott, ich danke dir von Herzen, daß du mich in dieser Nacht vor Gefahr, Angst, Noth und Schmerzen hast behütet und bewacht, daß des bösen Feindes List mein nicht mächtig worden ist.
2. Jesu Hände, die da sorgen, daß auf eine gute Nacht folget jetzt ein guter Morgen, da man sieht, wie Gottes Macht mich, die Meinen, Hab und Gut hab be3. Laß die Nacht auch meiner schützt durch Jesu Blut. Sünden jeßt mit dieser Nacht| 3. Jesu, dir sei Dant gegeben


