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der einstigen Herrlichkeit stehen, der Du lebst und regierst u. s. w.
Nun folgt noch eines der Lieder Nro. 16( S. 106) ober 51( S. 111) der zweiten Abtheilung( Melodienbuch S. 205 und 209), nebst der Litanei von der Auferstehung oder von der Himmelfahrt Jesu Christi.
Werden alle fünfzehn Geheimniffe gebetet, so bleiben die Lieder und Litaneien der drei Abtheilungen weg, und wird blos mit dem Salve Regina( fiehe oben am Ende der kirchlichen Tagszeiten S. 373) und ftatt mit dem dortigen, mit folgendem Gebet geschloffen:
Lasset uns beten.
O Gott! dessen Eingeborner durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung uns die Belohnungen des ewigen Lebens erworben hat: wir danken Dir für die Gnaden und Wohlthaten, die Du uns durch die Verehrung und Betrachtung der Geheimnisse des heiligen Rosenkranzes verliehen hast, und bitten Dich, Du wollest uns erfüllen lassen, was sie enthalten und erlangen, was sie verheißen; durch denselben Jesum Christum u. s. w. R. Amen.
V. Gott gebe uns seinen Frieden.
R. Und das ewige Leben.
V. Es segne und behüte uns der Allmächtige Gott, Bater+, Sohnt, und heiliger Geist+. R. Amen.
XXI.
Krankengebete.
* Mein Sohn, spricht Syrach( Ekkles. 38, 9), verachte dich selbst nicht in deiner Krankheit, sondern bitte den Herrn, so wird er dich gesund machen. Wende dich ab von der Sünde, richte deine Hand hinauf und reinige dein Herz von aller Missethat. Darnach gib Naum dem Arzte."
Bedenke, o Chrift! diese Worte und komme ihnen nach. Saul ist elendiglich umgekommen, weil er die Wahrsagerin befragte und nicht auf Gott seine Hoffnung setzte. Dagegen betete der König Ezechias, als er auf den Tod frank war, und der Herr erhörte ihn und schenkte ihm noch fünfzehn Jahre zu leben.
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Der Kranke soll bei Zeiten über sein Vermögen durch Testament verfügen, damit er die letzten Tage nur an sein Seelenheit denken fann. Wenn die Tage deines Lebens zu Ende gelaufen sind, und 75 es mit dir zum Scheiden geht, so theile teine Erbschaft aus."( StElef. 33, 24.) Dabei soll jeder bedenken, besonders wenn er ohne Leibeserben scheidet, daß er nur das mit sich nehme, was er unter die Armen austheilt, oder für fromme Zwecke bestimmt. Wer aber dürftige Verwandte hat, wird sich nicht weniger Verdienste bei Gott 08


