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ihnen zuhörte und sie fragte. Und es wunderten sich alle, die Jhn hörten, über seinen Verstano und seine Antworten. Und als sie Ihn da sahen, erstaunten sie, und seine Mutter sprach zu Jhm: Kind! warum hast Du uns das gethan? Sieh', dein Vater und ich haben Dich mit Schmerzen gesucht." Er aber antwortete ihnen:" Wußtet ihr denn nicht, daß ich in dem seyn muß, was meines Vaters ist?"
* Ein Vaterunser und zehn Ave Maria, jedesmal mit dem Beisatz: Den du, o Jungfrau! im Tempel wieder gefunden hast. Dann: Ehre sey u. s. w.
Gebet. Jesu! der Du deiner heiligen Mutter Dich drei Tage hindurch entzogest, damit sie zu desto größerer Freude Dich als die unerschaffene Weisheit im Hause deines Vaters wieder fände: verleih' uns die Gnade, daß wenn wir durch Thorheit und Sünde Dich verloren haben, wir mit Eifer und wahrem Reueschmerz Dich wieder finden in dem, was deines Vaters ist. Amen.
* Wenn die Andacht mit obigen fünf Geheimnissen schließt, so folgt noch ein Lied nebst Litanei zur Verehrung der Mutter Gottes oder des heil. Namens Jeju.
II. Die schmerzhaften Geheimnisse.*) di
Erstes Geheimniß.
Seht, wie in banger Trauernacht Der Herr im Barten betend wacht; Wie aller Menschen Sündenlast Mit Angst des Heilands Herz erfaßt! Die Seel' umringt Ihm bitt're Noth, Er ist betrübt bis in den Tod;
Der Schweiß in blut'gen Strömen bricht Ihm aus dem heil'gen Angesicht.
phillandi
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*) Die Lieder dieses Rosenkranzes gehen nach folgenden Nummern der ersten Abtheilung des Melodienbuchs:
1) Nro. 64( S. 62), wo beim 1., 3., 5. und 6. Vers zwei halbe Noten über dem Schlußwort zusammenfallen;
2) Nro. 84, wo der Schlußsaß vom Takt 16 an wiederholt werden muß; 3) Nro. 136( S. 122), wo über rem Schlußwort des 2., 4., 6. und 7. Verses zwei Noten( eine halbe und ein Viertel) zusammengezogen werden. Auch Nro. 84 der zweiten Abtheilung( S. 234) paßt hierher, nur fällt eine ähnliche Zusammenziehung wie in der vorigen Nummer auf das Schlußwort des 3., 4., 7. und 8. Verses.


