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sehen, das Du bereitet hast vor dem Angesichte aller Völker, als ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zur Verherrlichung deines Volkes Ifrael." Und sein Vater und die Mutter wunderten sich über die Dinge, welche von Ihm gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist gesetzt zum Falle und zur Auferstehung Vieler in Israel und als ein Zeichen, dem man widersprechen wird; und ein Schwert wird deine eigene Seele durchdringen, damit die Gedanken vieler Herzen offenbar werden!"
* Vater unser und zehn Ave Maria, mit dem Beisatz: Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast. Am Schluß: Ehre sey u. s. w.
Gebet. Herr Jesus Christus! der Du in deiner Aufopferung im Tempel, auf den Armen deiner jungfräulichen Mutter uns das Beispiel selbstverläugnender Demuth und aufopfernder Liebe vor Augen stellst: verleih' uns durch ihre Fürbitte in Demuth und lauterer Gottesliebe zu wandeln, und in allen deinen Gaben nur deine Ehre und das Heil unserer Mitmenschen zu suchen, selig darin, daß wir nur deinen Willen thun. Amen.
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Fünftes Geheimniß.
Den Helland suchte mit Begier,
Den sie verlor, der Jungfrau'n Zier;
Und alle Traurigkeit verschwand,
Als sie den Sohn im Tempel fand.
O Jesu, unsre Seligkeit,
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Des Herzens Trost, das zu Dir schreit!
Laß uns Dich suchen, finden Dich,
Und Dein genießen ewiglich.
Luk. 2, 42-49.
Als Jesus zwölf Jahre alt war, und sie wie gewöhnlich am Feste nach Jerusalem hinauf reisten und am Ende der Festtage wieder zurückkehrten, da blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, ohne daß es seine Eltern wußten. In der Meinung aber, Er wäre bei der Reisegesellschaft, legten sie eine Tagreise zurück. Darnach suchten sie Ihn unter den Verwandten und Bekannten, und da sie Ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten Ihn. Nach drei Tagen fanden sie Ihn im Tempel, wo Er in Mitte der Lehrer saß,


