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ehmahls an dem Kreuzesstamm, So opfert Er, zum Heil der Welt, Sein Blut auch hier zum Lösegeld.
3. Sein Leib ist hier als wahre Speise In Brodsge= stalt! o sagt Jhm Dank! In Weinsgestalt auf gleiche Weise, Sein Blut als heil'ger Seelentrank. Wir glauben dieß, Herr, auf dein Wort! Stärt' unsern Glauben im= merfort.
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4. Preis und Verehrung ohne Ende, Sey Dir, Du göttlich Himmelsbrod! 3 um neuen, ew'gen Testamente Gabst Du Dich, Herr, vor deinem Tod, Mit liebevollem, heil'gem Sinn, Als Speise deinen Jüngern hin.
$ 5. Preist, Christen, eures Heilands Liebe, Lobsinget Ihm mit Herz und Mund! Ihm weihet eures Herzens Triebe, Es werde euer Glaube kund. Werft euch anbetend vor Ihm hin, Und lobet Ihn mit frommem Sinn.
Schlußgefang. mpinland Voll Inbrunst, Dank und Freude Vollbrachten, Jesus, wir Die Feier deines Todes; Preis sey Dir, Herr, dafür! Gestärkt an diesem Mahle 3 u immer fest'rer Treu', Empfinden wir, wie selig, Wer Dir fich opfert, sey.
Anmerk. Diese Diesse wird, mit Weglassung des Gloria, auch an den Sonntagen Septuagefima, Seragesima uno Quinquagesima gebraucht.
In der heiligen Fastenzeit.
* Die 40tägige Fasten ist die Vorbereitungszeit auf das Osterfest, und hat ihren Ursprung von jenen 40 Zagen, während welchen der Herr in der Wüste( Matth. 4) durch strenges Fasten, Wachen und Beten sich für uns zum Büßer machte, und bis zum Kampf gegen den Versucher sich ernierrigte, um in Allem unser Vorbild zu werden, und uns die Gnade eines gottgefälligen Fastens, einer verdienstlichen Buße zu erwerden. Schon der Sonntag Septuagesima( der 70ste Tag vor Ostern) deutet auf die ernste Zeit der Fasten hin, indem von da an das heitere Alleluja verstummt, und die hellen Farben der Freude mit den dunkeln der Trauer vertauscht werden; denn es nahen die Wochen, welche vorzüglich der wehmüthigen Erinnerung an das Leiden und Sterben des für unsere Sünden büßenden Er löfers geweiht sind. Die Kirche, nachdem sie am Aschermittwoch die Häupter der Gläubigen mit Asche bestreut hat, im Andenken an den Tod, die Frucht unsrer Sünden, und an die Bußstrenge, womit die Niniviten( Joh. 3, 6) wieder( Snade erlangten, geht von jetzt an bis zum Palmsonntag immer tiefer in die Betrachtung der Leiden des Herrn ein; sie verbietet alle rauschenden und zerstreuenden Lustbarkeiten, und fordert die Gläubigen auf zur stillen Einkehr in sich, zu vermehrtem Gebet und strenger Enthaltsamkeit, damit sie der Gnade des Herrn, der jedem Büßer das Nahen des


