deine wire Gegenwart bei Mensch unter diesen nsed- ten Brodalten.
Der fnung. Ich hoffe auf dich, mein Gott! Ganz gewiß hoffe in von dir, so viel nämlich an dir liegt, die ewige Glückseligkeit, weil du mich dazu erschaffen und mit deinem Blute erlöset hast, und weil du ein in deinen Verheißungen unendlich getreuer und allmächtiger Gott bist. Und da du dich schon auf Erden mir ganz hingibst, was soll ich also nicht ferner von dir hoffen?
Der Liebe. Mein Gott im Sakramente! Ich liebe dich als das höchste Gut über Alles. Und sollte ich wohl Gott nicht lieben, der mich so grenzenlos liebt, daß er mich sogar mit seinem eigenen Fleische und Blute nährt?
Der Anbetung. Ich bete dich an, o mein unter den Brodesgestalten verborgener Gott! Ich erkenne dich als meinen Herrn, dem ich mich in tiefer Demuth unterwerfe.
Des Lobes. Ich lobe, ehre und preise dich, mein Gott, im Sakramente, aus ganzem Herzen, mit allen Heiligen im Himmel und mit allen Menschen auf Erden.
Der Danksagung. Ich sage dir Dank, mein sakramentalischer Gott, für die überreichen Gnaden, welche du in diesem allerheiligsten Geheimnisse ohne Unterlaß über uns arme Menschen ausgießest.
Der Demüthigung. Auf das tiefste demüthige ich mich vor dir, mein Gott im Sakramente! Was ist aber meine Demuth gegen die deinige in diesem großen Geheimniß?
Der Neue. Mein Gott im hochwürdigsten Altarssakramente! von ganzem Herzen bereue ich alle meine Sünden, besonders aber jene, mit welchen ich dich so oft in demselben verunehrt und beleidigt habe.
Der Freude. Mein Gott, ich freue mich herzlich über die Ehre und Glorie, die du sowohl aus dir selbst befißest, als auch von allen deinen Geschöpfen dir zu Theil wird, besonders in diesem hochheiligen Sakramente.
Der Schmerzen. Mein Gott und Herr, wie sehr schmerzen. mich alle Unbilden und Unehrerbietigkeiten, welche dir in diesem hochwürdigsten Sakrament von undankbaren Menschen angethan
werden.
Des Eifers. O daß dich doch, mein Gott im Sakramente, alle Menschen erkennen und dir die schuldige Ehrfurcht und Liebe erzeigen möchten.
Des Verlangens. Mein Gott im Sakramente, was ist mein Verlangen auf Erden? Du allein bist es; nur nach dir seufze ich. Ich verlange dich durch die Gnade in der Zeit, und durch die Glorie in der Ewigkeit zu besigen.
Der Aufopferung. Mein Gott im Sakramente! Gleichwie du dich stets für mich deinem himmlischen Vater aufopferst, ebenso opfere auch ich mich dir gänzlich auf.
Der Ergebung in den göttlichen Willen. Mein jatramentalischer Gott! Gänzlich sehe ich dich von fremdem Willen abhängen, da du dich auf des Priesters Wort in die Brods- und Weines gestalt verhüllst, und von ihren Händen nach ihrem Belieben hierher und dorthin tragen läßt. Und ich sollte meinen Willen thun


