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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
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29.

Am 9. und 10. Sonntage nach Trinitatis. deinem Namen geweisfaget? Haben zu ihm: Nimm deinen Brief, fege dich wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, haben wir nicht in deinem Namen viel Thaten gethan? Dann werde ich ihnen bekennen: Sch habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Uebelthäter.

und schreibe flugs fünfzig. Darnach sprach er zu dem Undern: Du aber, wie viel bist du schuldig? Er sprach: Hundert Malter Weißen. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Brief, und schreib achtzig. Und der Herr lobete den un­gerechten Haushalter, daß er klúglich gethan hatte, denn die Kinder dieser Welt sind klüger, denn die Kinder des Lichts in ihrem Geschlechte. Und ich sage euch auch: Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, auf daß, wenn ihr nun darbet, fie euch auf nehmen in die ewigen Hütten.

Epistel, 1 Cor. 10, v. 6:13.

Epistel, Rom. 8, v. 12:17.

S

o find mir nun, lieben Brüder, Schuldner, nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. Denn wo ihr nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben müssen. Wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tödtet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes treibet, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen kindlichen Geift empfan­gen, durch welchen wir rufen: bba, lieber Vater! Derselbige Geist gibt Seugniß unserm Geiste, daß wir Gottes Kinder sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nåmlich Gottes Erben, und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

schehen, daß wir uns nicht gelüften lassen des Bösen, gleichwie jene gelüftet hat. Werdet auch nicht Abgöttische, gleichwie jener Etliche wurden, als geschrieben stehet: Das Volk segte sich nieder zu essen und zu trinken, und stand auf zu spielen. Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, wie Etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf einen Tag drei und zwans zig tausend. Laßt uns auch Christum nicht versuchen, wie Etliche von jenen ihn versuchten, und wurden von den Schlangen umgebracht. Murret auch

Er sprach aber auch zu ſeinen Jun- nicht, gleichwie jener Etliche murreten,

gern. Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter, der ward vor ihm berüchtiget, als håtte er ihm seine Güter umbracht. Und er forderte ihn, und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Thue Rechnung von dei nem Haushalten: denn du kannst hin­fort nicht mehr Haushalter sein. Der Haushalter sprach bei sich selbst: Was soll ich thun? Mein Herr nimmt das Umt von mir, graben mag ich nicht, so scháme ich mich zu betteln. Ich weiß wohl, was ich thun will, wenn ich nun von dem Umt gefegt werde, daß sie mich in ihre Häufer nehmen. Und er rief zu sich alle Schuldner seines Herrn, und sprach zu dem Ersten: Wie viel bist 11n du meinem Herrn schuldig? Er sprach: Hundert Tonnen Dets. Und er sprachkie, und sprach: Wenn du es wüßtest,

und wurden umgebracht durch den Vers derber. Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde; es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. Darum, wer sich läßt dunken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle. Es hat euch nech keine, denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läst versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Bersuchung so ein Ende gewinne, daß ibr es könnet ertragen.

nd als er nahe hinzu kam, sah er die Stadt an, und weinete über

Evang. am 9. Sonnt. n. Trinit., Lucas 16, v. 1: 9.

Evang. am 10. Sonnt. n. Trinit., Lucas 19, v. 41: 48.