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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 7. und 8. Sonntage nach Trinitatis.

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die sind in seinen Tod getauft? So find wir nun mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleich: wie Christus ist auferweckt von den Todten, durch die Herrlichkeit des Va­ters, also follen auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber

selben auch vortragen. Sie aßen aber, und wurden satt, und huben die übri­gen Brocken auf, sieben Körbe. Und ihrer waren bei viertausend, die da ge= gessen batten; und er ließ sie von sich.

Epiftel, Rom. 6, v. 19-23.

fammt ihm gepflanzet werden zu gleich muß menschlich davon reden,

chem Tode,

der Schwachheit willen Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zum Dienste der Unrei­nigkeit, und von einer Ungerechtigkeit zu der andern: also begebet auch nun eure Glieder zum Dienst der Gerechtig­keit, daß sie heilig werden. Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Was hattet ihr nun zu der Zeit für Furcht? Welcher ihr euch jeßt schåmet; denn das Ende derselben ist der Tod. Nun ihr aber seid von der Sünde frei, und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet; das Ende aber das ewige Leben. Denn der Tod ist der Sünden Sold, aber die Gabe Gottes ist das ewige Leben, in Christo Jesu, unserm Herrn. Evang. am 8. Sonnt. n. Trinit., Matth. 7, v. 15:23.

der Auferstehung gleich sein. Dieweil wir wissen, daß unfer alter Mensch sammt ihm gekreuziget ist, auf daß der sünd­liche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sunde nicht dienen. Denn wer geftor: ben ist, der ist gerechtfertiget von der Sünde. Sind wir aber mit Chrifto gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden, und wissen, daß Christus, von den Todten erwecket, binfort nicht stirbet, der Tod wird hin­fort über ihn nicht herrschen. Denn, bas er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, zu einem mal, das er aber lebet, das lebet er Gott. Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid, und lebet Gott in Chrifto Sefu, unserm Herrn. Evang. am 7. Sonnt. n. Trinit., Marc. 8, v. 1- 9.

u der Zeit, da vieles Volk da war,

und hatten nichts zu esſen, riefehet euch vor, vor den falschen Jesus seine Jünger zu sich, und sprach zu ihnen: Mich jammert des Volls, denn sie haben nun drei Zage bei mir verbarret und haben nichts zu essen. Und wenn ich sie ungeffen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege verschmachten, denn Etliche waren von ferne gekommen. Seine Jünger antworteten ihm: Woher nehmen wir Brod hier in der Wüste, daß wir sie fåttigen? Und er fragte sie, wie viel habt ihr Brode? Sie sprachen: Sieben. Und er gebot dem Volk, daß sie sich auf die Erde lagerten. Und er nahm die sieben Brode, und dankte und brach sie, und gab sie seinen Jüngern, daß sie diesel: bigen vorlegten; und sie legten dem Volk vor. und hatten ein wenig Fischlein; und er dankete und bieß die

Propheten, die in Schafsklei: dern zu euch kommen; inwendig aber sind sie reissende Wölfe. Un ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen, oder Feigen von den Difteln? 201so ein jeglicher guter Baum brin­get gute Früchte, aber ein fauler Baum bringet arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte bringen, und ein fauter Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte bringet, wird abgehauen, und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr, in das Him­melreich kommen, sondern die den Wil­len thun meines Vaters im Himmel. Es werden viel zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, baben wir nicht in