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Gott,
dessen Daſein,
9.
Mel. Sei Lob und Ehr' dem 2c. Der Der Herr ist Gott, und keiner mehr. Frohlockt ihm, alle Frommen. Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er, fo herrlich, so vollkommen? Der Herr ist groß; sein Nam' ist groß. Er ist unendlich, grenzenlos in seinem ganzen Wesen.
2. Er ist und bleibet wie er ist. Wer strebet nicht vergebens, ihn auszusprechen? Wer ermißt die Dauer seines Lebens? Wir Menschen sind von gestern her; eh' noch die Erde war, war er, noch eher, als die Himmel.
3. Des Ew'gen Thron umgiebt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet. Ihn fassen alle Himmel nicht, die seine Kraft erfüllet. Er bleibet ewig, wie er war, verborgen, und nur offenbar in seiner Werke Wundern.
4. Wo wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er kennt uns, kennet, was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit, und Verstand, und Kraft und Stärke; seine Hand umspannet Erd' und Himmel.
5. Ist er nicht nah', ist er nicht fern? Weiß er nicht aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen moge? um: sonst húllt ihr in Finsterniß, was ihr beginnt; er sieht's gewiß, er sieht es schon von ferne.
6. Wer schüßt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle?
Allgegenwärtig breitet sich dein Segen über Ulle. Du bist voll Freundlichkeit und Huld, barmherzig, gnådig, voll Geduld, ein Bater, ein Verschoner.
7. Unstråflich bist du, heilig, gut und reiner als die Sonne. Wohl dem, der deinen Willen thut; denn du vergiltst mit Wonne. Du haft Unsterblichkeit allein, bist selig, wirst es ewig sein, haft Freuden, Gott, die Fülle.
8. Du nur bist würdig, Lob und Dank zu nehmen, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr, alle seine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr. Wer ist ihm gleich? Wer ist, wie er, so herrs lich, so vollkommen?
10.
Mel. O Gott, mein Schöpfer 2c.
Gott, der du mein Schöpfer bist, dem ich nur angehöre, dich richtig zu erkennen ist mir ewig Pflicht und Ehre. Stets heiliger durch dich zu sein, dich immer mehr zu lieben, mich deiner immer mehr zu freun, will ich mich tåglich üben, von dir stets mehr zu lernen.
2. Ich kann ja, Ewiger, schon hier durch eifriges Bestreben, wie schwach ich bin, mich doch zu dir mit meinem Geist erheben. Nur laß mich auf den Unterricht von dir in deinen Werken, und auch auf deines Wortes Licht getreu und
fors


