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Dresdner Gesangbuch : auf höchsten Befehl herausgegeben
Entstehung
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Gott, dessen Dasein,

6. Ich weiß, daß Gott ist, weiß, der Thoren Rotten dich läugnen an wen ich glaube, wer mir den und verspotten. Geist gab, wer den Leib vom Stau­be so kunstvoll schuf, mir schenket, was mir nuket, mich tåglich schüket.

7. Ich weiß, worauf ich meine Wohlfahrt baue, wen ich verehre, wem ich mich vertraue. Gott zu gefallen, will ich mich nur üben, will ihn nur lieben.

6.

Mel. Wach' auf, mein Herz sc.

Gott, aus deinen Werken kann ich dein Dasein merken; in allen Kreaturen find' ich der Gottheit Spuren.

2. Das große Weltgebäude, dein Ruhm und meine Freude, ruft in viel tausend Chören: Gott ist, Gott mußt du ehren!

3. Wer sprach es, daß die Erde, und daß der Himmel werde? Wer sprach es, daß im Meere des Was­fers Sammlung wåre?

4. Wer ließ in jenen Höhen das Sternenheer entstehen? Wer hieß des Donners Brüllen die Welt mit Furcht erfüllen?

5. Du bist's, Gott; deine Werke erzählen deine Stärke und deine weise Güte dem achtsamen Gemüthe.

6. Das Würmchen in dem Stau be, die bunte Raup' am Laube, das Gras, die schlanken Halmen sind deines Ruhmes Psalmen.

7. Herr, du bist hoch erhoben und ewig hoch zu loben; wenn auch

8. Laß Alle, die dich kennen, und dich mit Ehrfurcht nennen und die dir fest vertrauen, auch deine Hülfe schauen.

7.

Mel. Komm her zu mir, spricht sc.

Wie

Sie konnt' ich zweifeln, daß du bist, o Gott! Der ganze Weltbau ist ein Beuge deines Lebens. Zu sicht­bar ist's, daß Güt' und Macht mit Weisheit ihn hervorgebracht. Nichts, nichts ist hier vergebens.

2. Wohin auch nur mein Auge blickt, da seh' ich Ordnung, die ent­zückt, im Großen und im Kleinen; ich seh', und ganz erstaunt bin ich, wie der Geschöpfe Heere sich zu ei­nem Ziel vereinen.

3. Eins muß dem Undern nugbar sein, daß die sich ihres Daseins freun, die sich empfinden können. Und wie? doch wäre die Natur und ihre weise Ordnung nur des Bufalls Werk zu nennen?

4. Nein, wahrlich nicht von un­gefähr entstanden Himmel, Erd'und Meer; so konnte nichts entstehen. Du sprachst ein Wort; da ward, wasist; und einzig darum, weil du bist, ist Alles, was wir sehen.

5. Du bist's, der die geschaffne Welt in ihrer Ordnung noch erhält, mit Weisheit sie regieret. Du bist es, der nach seinem Rath auch uns auf