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Zeig' uns, Vater, Deine Huld In dem armen Leben,
Und vergieb uns uns're Schuld, So wie wir vergeben!
Herr! Herr! uns're Zuversicht, Starker Held, verlaß uns nicht!
Hebe die Blicke, die freien Gedanken, Ueber der Endlichkeit enge Schranken,
Hoch empor über Grab und Tod! in Wir hoffen, wir warten auf's Morgenroth; Wir sehnen uns Alle nach Deinem Licht, Nach Deinem hochheiligen Angesicht!
Führe uns nicht in Versuchung, Sondern erlöse uns von dem Uebel! Denn Du bist Herr und Du bist Gott, Unser Vater!
Und Dein ist das Reich, Und die Kraft und die Herrlichkeit In Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Mahlmann.
3.
Vater, den uns Jesus offenbaret, Den der Geist mit hoher Andacht nennt, Vater, den kein Himmel von der Erde, Keine Welt von seinen Kindern trennt.
Hochgelobet sey Dein großer Name, Angebetet Deine Herrlichkeit; Heilig ehre Dich der Mensch in Staube, Von der Wiege bis zur Ewigkeit!


