413
Wie selig ist Dein Thron! Der Friede schwingt die Palmen, Es singt die Freude Psalmen, Die Freiheit tönt im Jubelton:
Herr! Herr! in Deinem Gottesreich Ist Alles recht, ist Alles gleich!
zu uns komme Dein Reich!
Kommt, Engel, aus den heil'gen Höhen, Steigt nieder zu der armen Erde!
Kommt, Himmelsblumen auszusäen, Daß diese Welt ein Garten Gottes werde! O ewige Weisheit, unendliche Kraft, Du bist's, die Alles wirket und schafft; Dein Weg ist Nacht; geheimnißvoll Der Pfad, den Jeder wandeln soll. Doch in Deine Nähe
Führst Du Alle, daß sie heilig werden. Dein Wille geschehe,
Wie im Himmel, also auch auf Erden!
Laß Aehren reifen im Sonnenstrahl, Die Frucht erglänz' im grünen Laube, Es weide die Heerd' im stillen Thal, Und auf den Bergen röthe sich die Traube, Und Alles genieße mit Dank und Freude! Unser täglich Brod gieb uns heute!
Der Du, von reinen Geistern umgeben, Niederblickst auf das sündige Leben, Erbarme Dich unser! Schwachheit ist des Menschen Loos, Deine Gnad' ist grenzenlos,
Dein Erbarmen unermeßlich;


