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Von den Quellen der Religions- Erkenntniß.
7. O Jesu, laß mich deiner 5. Was kann bei meiner Lehre Gehorchen mit stets größ- Schuld Gewißheit mir verschafrer Lust, Und feines Spötters fen, Daß du den Schuldner Wahn zerstöre Dein Heiligthum nicht, Wie er's verdient, willst in meiner Brust! Mein ganzes strafen? Das, was fein SterbLeben preise dich! Dein Heil licher Mir fest versichern kann, erfreu' im Sterben mich! Das hast du selbst, o Gott! In deinem Wort gethan.
6. 3. Bollikofer.
6. Wenn deine Hand mich schlüg', Wie trostlos müßt' ich
Mel. O Gott, du frommer Gott.
5. Wie, Pie dunkel wäre nicht, zagen! Womit stillt' ich mein Wie ungebahnt uns Herz In trüben Trauertagen, allen Der Weg, auf welchem Wenn du mir nicht gesagt, wir Hinab zum Grabe wallen, Wie ich zu meinem Wohl Die Wenn du, o Gott, nicht selbst Schläge deiner Hand Ausstehn Durch deines Wortes Licht Uns und nüßen soll? väterlich geschenkt Rath, Trost und Unterricht!
7. Herr bist du; ich bin Knecht! Dürft' ich es denn wohl 2. Wie viel weiß ich von dir, wagen, Und zu dir, meinem Von deinem Rath und Willen, Herrn, Vertraulich: Vater! Und woher nehm' ich Kraft, sagen, Wenn du nicht durch Was du willst, zu erfüllen, Wenn du nicht selbst zuvor Mich deinen Willen lehrst, Und, ihn mit Folgsamkeit zu thun, mir Kraft gewährst?
dein Wort Dich gegen mich erklärt, Daß du dem Vater seist, Der findlich dich verehrt?
3. Wie wüßt' ich von mir selbst, Wozu du dieses Leben Mir auf so kurze Zeit, Die schnell vergeht, gegeben, Wenn du nicht durch dein Wort Mir seinen wahren Werth, Zweck, Absicht und Gebrauch Entdecket und erklärt?
8. Dies alles hast du uns, Gott! durch dein Wort gelehret. So huldreich hast du selbst Dich gegen uns erkläret. Von dir belehrt, weiß ich, Wie du gesinnet bist, Was hier für mich zu thun, Dort zu erwarten ist.
9. Gott, welche Seligkeit Quillt mir aus dieser Quelle! Wie stärket und erquickt Dein 4. Wie furchtbar wäre mir Wort, Herr, meine Seele! GeDer Weg zu meinem Grabe, leitet durch dies Licht, Wall' Wie wüßt' ich, was hernach ich auf ebner Bahn Voll Muth Ich zu erwarten habe, Wenn und Freudigkeit Zur Ewigkeit über Tod und Grab Den Weg hinan. zu jener Welt Du mir nicht durch dein Wort Gezeigt und vorgestellt?
10. Dank sei dir, hoher Dank, Für deines Wortes Lehren! Sie müsse, wer sie kennt,


