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Normalbuch für die Brüder und Schwestern des dritten Ordens des h. Franciscus / von e. Priester des Franciscaner-Ordens der sächsischen Provinz vom h. Kreuze. Mit Erlaubniß der Obern
Entstehung
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will, der muß doch wohl dieser Welt gegenüber seinen Standpunkt recht bestimmt und fest einnehmen, oder vielmehr nach der Mahnung des Apostels( II. Cor. VI., 17.) geistig herausgehen aus der Mitte derselben." Ein solcher Schritt erleuchtet die Augen des Geistes, hebt das Herz über Welt und Menschen und befestigt den Willen in dem Entschlusse, dem ge­kreuzigten Erlöser zu folgen, der uns ein Beispiel hinterlassen, auf daß wir nachfolgen sollen seinen Fußstapfen."( I. Petr. II., 21.)

Dazu kommt, daß die Regel die Mitglieder des Ordens zu einer beharrlichen Uebung guter Werke und zu einer vernünftigen Ordnung in derselben an­hält. Fällt dieser äußere Antrieb weg, dann fallen, wie die Erfahrung bezeugt, auch gleich viele guten Werke aus, oder wenigstens die feste Ordnung der­selben; heute thut man zu viel, morgen zu wenig, und findet häufig Gründe genug, nichts zu thun. Denn der Eigenwille ist unbeständig, ohne Ord­nung, ohne Beharrlichkeit, und was das Schlimmste ist, ohne Verdienst. Die Erfüllung der Ordensregel aber hat das unermeßliche Verdienst des Gehorsams.

2. Durch den Eintritt in den Orden wird man ein wahres Kind des h. Franciscus: man kämpft un­ter seiner Fahne und hat sich des besondern Schußes und der mächtigen Fürbitte dieses von Gott so außer­ordentlich begnadigten Heiligen zu erfreuen.

Auch all' die vielen und großen Heiligen des seraphischen Ordens werden vom Himmel aus als mächtige Fürbitter und Patronen den hier kämpfen­den Seelen beistehen.

3. Wer in den Orden tritt, kommt dadurch in eine Art von geistlicher Gütergemeinschaft mit allen