zu Florenz und Mantua.
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dieß desto sicherer zu erreichen, wählte er, wo er immer sich aufhalten mochte, einen bestimmten Geistlichen aus der Gesellschaft Jesu zum geistlichen Bater und Gewissensrath. Diesem war er mit inniger Anhänglichkeit und kindlicher Ehrfurcht zugethan. Ihm deckte er alle Falten seines Gewissens auf, enthüllte ihm ganz aufrichtig alle Gemüthsbewegungen, alle Neigungen seines Herzens und fragte ihn in zweifelhaften Fällen um Rath. Er weihte ihn ein in alle seine frommen Gedanken und innern Erleuchtungen, damit kein Betrug des Teufels sich einschleiche; ja auch alle guten Entschlüsse, alle Abtödtungen offenbarte er seinem Beichtvater, damit dieser ihn gang und gar fenne und durchschaue. Denn er wußte, daß man nirgends mehr eines erfahrnen Führers mehr bedürfe, als auf dem geistlichen Wege, der so vielen Jrrthümern ausgeset und mit so vielen Gefabren und Schwierigfeiten umgeben ist. Zu Florenz wählte er einen Vater aus der Gesellschaft Jesu Namens Delatour( sprich Delatur) zum Gewissensrath, und beichtete öfters als in Castiglione. Vor der Beicht erwog er allemal gewissenhaft alle seine Gedanken, Worte und Werke; dann trat er mit solcher Zerknirschung des Herzens zum Beichtstühle hin, als wenn er alle Menschen an Menge und Größe ihrer Sünden überträfe. Als er einmal eine Lebensbeicht ablegen wollte, wurde er, als er angefangen, von einem solchen Reuteschmerz er
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