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für Unfruchtbare.
5. Laß, o Herr! mir deinen Willen Immerdar vor Augen seyn; Deinen Willen lasse stillen, Was da wend't mein Wollen ein; Ja, laß mir, o Gott! in Allem, Was nur dir gefällt, gefallen, Daß ich christlich mich bezeig' Und gelassen stille schweig.
6. Ich will nichts von dir erzwingen, Gib mir ja kein Kind im Zorn; Es möcht' mir sonst Jammer bringen Und mir seyn ein scharfer Dorn, Der mein Leben lang mich steche, Und mir mein Vergnügen breche; Was mich martert, quält und sticht, Lieber Gott, das gib mir nicht.
7. Ich weiß, daß du mich doch liebest, Daß ich steh' in deiner Gnad', Ob du mir schon das nicht giebest, Was mein Herz gebeten hat; Hab' ich dich, o meine Wonne! Mein Gott, meine Freud' und Sonne! So bin ich in dir vergnügt, Wie's dein Wille mit mir fügt.
8. Soll ich keine Kinder haben, So soll meiner Liebe Trieb Sich allein an Jefu laben, Dem schenk' ich mein Herz und Lieb'. Jesu! deine Lieb' und Schöne Ist mir lieber als viel Söhne; Wenn ich Jesum bei mir hab', So hab' ich die größte Gab'.
9. Nun, mein Gott, ich bin zufrieden Mit dem mir bestimmten Theil, Welches du mir hast beschieden, Alles dient zu meinem Heil; Darum will ich dir vertrauen Und auf deine Hülfe bauen; Mach' mein Herz vertrauensvoll, Gib mir, was ich haben soll.
10. Indeß will ich Jesum lieben, An ihm haben meine Freud', Mich in Lieb' und Glauben üben, und durch stille Mildigkeit Armen Kindern reichlich geben, Daß fie Gott zu Ehren leben, Ihnen helfen Gott zum Preis Durch mein Wohlthun, Treu' und Fleiß.
11. Wer weiß, was mein Gott gedenket, Was er mir bestimmet hat? Wer weiß, was er mir noch schenket? Wer weiß, was da seine Gnad' Mir noch zugedacht zu geben? Wer weiß, werd' ich noch erheben Nach der Hülfe Herz und Mund, Wann erscheint die Gnadenstund'?
12. Herr! erhöre dieß mein Flehen, Ach! nimm meine Seuzer an, Laffe meine Bitt' geschehen, Du bist's, der mir helfen kann: Doch laß mich in allen Fällen Alles dir, mein Gott, heimstellen, Daß ich, wie es immer geh', spreche: Herr! dein Will' gescheh'!


