in Nöthen zu sprechen.
5. B. Mof. 4. V. 31
Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott, er wird dich nicht laffen noch verderben, wird auch nicht vergessen des Bundes, den er deinen Vätern geschworen hat.
Jesu, mein Erretter, siche, Wie oft ich in Nöthen bin; Ach! du bist's, zu dem ich fliehe, Sonsten weiß ich nirgends hin; Darum fürcht ich keine Noth, Keine Echmerzen, Krenz und Tod; Aus den größten Leidenstetten Weiß mein Jesu mich zu retten.
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Ach mein Vater! gedenke an den Bund, den du mit mir in der heili. gen Taufe gemacht hast, gedenke, daß du mein Vater bist, und ich dein Kind. Jesu, gedenke daran, daß du mich gewaschen und gereiniget hast mit deinem heiligen Blute; zu dir flieh' ich, und flehe dich um Hülfe in meinen Nöthen an, ach errette mich! ach erquicke mich! ach erfreue mich!
Klagt. Jer. 3. 3. 31. 32. 33.
Der Herr verstößet nicht ewiglich, er betrübet wohl, und erbarmet sich wieder nach seiner großen Güte. Denn er nicht von Herzen die Menschen plaget und betrübet.
Nicht beß're Treu' auf Erden ist, Denn nur bei dir, Herr Jesu Chrift; Ich weiß, daß du mich nicht verläßt, Dein Trostwort bleibt mir ewig fest; Du bist mein rechter, treuer Hirt, De: ewig mich behüten wird.
Ach ja! mein Hirt wird sein Schäßlein, und mein Vater sein Kind nicht verlassen; hast du mich betrübet, mein Gott, ach! so erfreue mich auch wieder, hast du mir den Segen gegeben, so laß mich ihn auch erblik: ken; lege mein Kind, o Jesu! mir lebendig in meine Arme, ich will es dir durch die heilige Taufe wieder in deine Liebesarme legen, und dir wiedergeben, was du mir geschenket hast; ist es mein nach der Natur und leiblichen Geburt, so soll es dein werden nach der Wiedergeburt.
( En)
Psalm 68. V. 20. 21.
Gelobet sey der Herr täglich! Gott legt uns eine Laft auf, aber er hilft uns auch. Wir haben einen Gott, der da hilft, und einen Herrn Herrn, der vom Tode errettet.
Schickt mir Gott ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Pein, Sollt' ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden; Er weiß wohl, Wie er soll All mein Unglück enden.
Herr, du hast diese Last mir aufgelegt! ach! nimm fie mir auch wieder ab; du bist ja der Helfer und die Zuflucht aller Gläubigen. O! wie leicht ist es dir, mich zu entbinden, die Bande zu lösen, die Thür aufzuthun; bei dir ist nichts unmöglich, laß mich in diesem Bertrauen auf dich bestäus big bis zur Stunde meiner Erlösung verharren.


