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Johann Friedrich Starck's ... tägliches Handbuch in guten und bösen Tagen : enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Lieder zum Gebrauche gesunder, betrübter, kranker und sterbender Christen ; mit der Lebensbeschreibung des sel. Verfassers / von M. Johann Jakob Stark ...
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hast! Meine Zuversicht

Erde gemacht hat.

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in Nöthen zu sprechen.

stehet im Namen des Herrn, der Himmel und

Psalm 31. V. 6.

Ich hoffe aber darauf, daß du so gnädig bist, und mein Herz freut sich, daß du so gern hilfft; ich will dem Herrn singen, daß er so wohl an mir thut.

Bin ich zu schwach, laß deine Treu' mir an die Seite treten; Hilf, daß ich unverdrossen sey Bum Rufen, Seufzen, Beten. So lang ein Herze hofft und gläubt, Und im Gebet beständig bleibt, So lang ist's unbezwungen.

Du getreuer Heiland und liebreicher Menschenfreund! mein Herz hält dir vor dein Wort: Ihr sollt mein Antlit suchen; darum such' ich auch, Herr, dein Antliß; ich weiß, du kannst helfen, und hilfft auch gern, darum hoffe ich auf dich, ich hoffe von einem Augenblick zum andern. Ach Gott! laß es jetzt Beit seyn. Herr, hilf mir nach deiner Barmherzigkeit. Indessen stehet meine Hoffnung auf dich fest.

Klagl. Jer. 3. V. 18. 19. 20. 21.

Mein Vermögen ist dahin, aber meine Hoffnung stehet auf den Herrn, Gedenke doch, wie ich so elend und verlassen, mit Wermuth und Galle getränket bin. Du wirst ja daran gedenken, meine Seele sagt mir es. Das nehme ich zu Herzen, darum hoffe ich noch.

Wollte mich der Herr auch födten, Lässet ihn mein Herz doch nicht; Er hilft mir aus allen Nöthen, Er bewahrt mein Lebenslicht; Ob er sich schon anders stellt, Und bei sich verborgen hält, Der mir Leib und Seel' geschenket, Der ist's, der jetzt an mich denket.

Ach ja! mein Gott denket an mich, darum spreche ich: Der Herr denkt an mich und segnet mich, er lässet sein Angesicht leuchten. Ist gleich mein Vermögen nicht groß, ist bei mir keine Kraft zu gebären, so habe ich doch bei und in Gott Kraft und Stärke. Jch werde doch meine Lust an deiner Hülfe sehen.

Pfalm 71. V. 20. 21.

TE

Du läsfest mich erfahren viel und große Angst, und machest mich wieder lebendig, und holest mich wieder aus der Tiefe der Erde herauf; du machest mich groß und tröstest mich wieder.

O Bater, sieh mich gnädig an, Damit ich nicht vergehe;; Du weißt wohl, was ich tragen kann,( Wie's um mein Leben stehe; Auf dich, o Helfer, nur allein Kann stets mein Trost gerichtet seyn, Ohn' dich bin ich verloren