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Johann Friedrich Starck's ... tägliches Handbuch in guten und bösen Tagen : enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Lieder zum Gebrauche gesunder, betrübter, kranker und sterbender Christen ; mit der Lebensbeschreibung des sel. Verfassers / von M. Johann Jakob Stark ...
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Vorrede.

die Sterbenden, und welche um dieselben sind, in sich, und der letzte Abschnitt enthält Gebete auf besondere Vorfallen­heiten. Bei diesem lehten Abschnitt ist wohl das Meiste von mir hinzugethan worden; worinnen dasselbe bestehe, kann man am besten aus dem dieser Vorrede beigefügten Inhalt des Handbuchs ersehen, wenn man denselben mit dem Inhalt der vorigen Ausgaben desselben vergleicht. Und so hoffe ich, daß dieses Buch unter dem Segen Gottes noch mit vielem Nuhen gebraucht werden könne. Der Herr gebe es in Gnaden! Uebri­gens habe ich mich beslissen, in meinen beigefügten Gebeten und neu verfertigten Liedern die Schreib- und Denkungsart meines seligen Vaters so viel nachzuahmen, als in meinen Kräften gestanden hat, damit dieses beliebte Gebetbuch solches noch ferner bleiben möge; ja damit demselben an seiner vori­gen Vollständigkeit nichts mangeln möge, so füge ich auch dieser Vorrede annoch die kurze Lebensbeschreibung bei, welche bei den vorhergehenden Ausgaben dieses Buchs von dessen Verleger gütigst ist aufgenommen worden.

VIE

S. 6.

Es haben zwar schon zwei berühmte Månner vor mir die Lebensbeschreibung meines sel. Vaters der Welt geliefert, nåm­lich der dazumal lebende königl. dänische Etatsrath, Herr Johann Jacob von Moser, in seinem Beitrag zu einem Lericon der jetzt lebenden Theologen, S. 985 u. f., und der selige Giesener Professor, Herr Dr. Ernst Friedrich Neubauer, in seiner Nachricht von jetzt lebenden Theologen in und um Deutschland, im zweiten Theile Seite 884-898. Da aber diese Schriften nicht in Jedermanns Hånden, auch die darin enthaltenen Nachrichten noch ziemlich unvollständig sind, so wird es mir vergönnt seyn, dieselben zu ergänzen, und den Freunden dieses Handbuchs in dem Folgenden eine um­ståndliche Lebensbeschreibung des sel. Verfassers desselben mit­zutheilen, welche nun auch sogleich folgen soll.