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Evangelisches Gesangbuch für die Gemeinden der evangelischen Kirche Aug. Conf. in Oberösterreich und Obersteiermark
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Auferstehung, Gericht und ewiges Leben.

die Propheten allzumal, wo auf ihren Ehrenthronen fizzet die ge­zwölfte Zahl, wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefah­ren, da wir unserm Gott zu Ehrn ewig Halleluja hörn.

6. Jerusalem, du schöne, ach, wie helle glänzest du! Ach, wie lieb­lich Lobgetöne hört man da insanf­ter Ruh! der großen Freud und Wonne! jepund gebet auf die Sonne, jeßund gebet an der Tag, der kein Ende nehmen mag.

7. Ach, ich habe schon erblicket diese große Herrlichkeit; jepund werd ich schön geschmücket mit dem weißen Himmelskleid; mit der gold­nen Ehrenkrone steh ich da vor Got­tes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann.

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lauter Eitelkeit; in dem Himmel allezeit Friede, Ruh und Seligkeit.

4. Unaussprechlich schöne singet Gottes auserwählte Schaar! Hei­lig, Heilig, Heilig! klinget in dem Himmel immerdar. Welt, bei dir ist Spott und Hohn und ein steter Jammerton; aber dort ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit.

Johann Georg Albinus,

geb: 1624,+1679.

Eigne Melodie.

640. Welt, ade, ich bin dein müde, ich will nach dem Himmel zu; da wird seyn der rechte Friede und die stolze Seelenruh. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts benn lauter Eitelkeit; in dem Him­mel allezeit Friede, Ruh und Se­ligkeit.

2. Wenn ich werde dahin kom­men, bin ich aller Krankheit los, und der Traurigkeit entnommen, rube sanft in Gottes Schoß. In der Welt ist Angst und Noth, end­lich gar der bittre Tod; aber dort ist allezeit Friede, Freud und Se­ligfeit.

3. Was ist hier die Erdenfreude? Nebel, Dunst und Herzeleid; hier auf dieser schwarzen Haide sind die Laster ausgestreut. Welt, bei dir ist Krieg und Streit, nichts denn

5. Nichts ist hier denn lauter Weinen, keine Freude bleibet nicht; will uns gleich die Sonne scheinen, so verhemmt die Nacht das Licht. Welt, bei dir ist Angst und Noth, Sorgen und der bittre Tod; in dem Himmel allezeit Friede, Nuh und Seligkeit.

6. Nun es wird dennoch gesche­hen, daß ich auch in kurzer Zeit meinen Heiland werde sehen in der großen Herrlichkeit. Denn bei uns ist lauter Noth, Müh und Furcht, zuleßt der Tod; aber dort ist alle= zeit Friede, Freud und Seligkeit.

7. O, wer nur dahin gelanget, wo jeßund der schöne Chor in ver­güldnen Kronen pranget, und die Stimme schwingt empor! Denn die Welt hat Krieg und Streit, all ihr Thun ist Eitelkeit; in dem Him­mel allezeit Friede, Nuh und Se­ligkeit.

8. Zeit, wann wirst du doch an­brechen? Stunden, o wann schla­get ihr? daß ich mich doch mög be­sprechen mit dem Schönsten für und für. Welt, du hast nur Sturm und Streit, lauter Qual und Trau­rigkeit; aber dort ist allezeit Friede, Freud und Seligkeit.

9. Jest will ich mich fertig ma­chen, daß mein Thun vor Gott be­steh, daß, wenn alles wird zerkra­chen, es heißt: komme, und nicht: geh. Welt, bei dir ist Angstgeschrei,