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Evangelisches Gesangbuch für die Gemeinden der evangelischen Kirche Aug. Conf. in Oberösterreich und Obersteiermark
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7. Nun, Herr, verleih mir Stär­ke, verleih mir Kraft und Muth; denn das sind Guadenwerke, die dein Geist schafft und thut; hin­gegen meine Sinnen, mein Lassen und Beginnen ist böse und nicht gut.

Gebetlieder.

8. Darum, du Gott der Gnaden, du Vater aller Treu, wend allen Seelenschaden und mach mich täg­lich neu; gib, daß ich deinen Willen gedente zu erfüllen, und steh mir träftig bei! Ludw. Andr. Gøtter.

geb. 1661, 1735.

Eigne Melodie.

27. Dir, dir, Jehova, will ich singen; denn wo ist doch ein solcher Gott, wie du? Dir will ich meine Lieder bringen: ach gib mir deines Geistes Kraft dazu, daß ich es thu im Namen Jesu Christ, so wie es dir durch ihn gefällig ist.

2. Zench mich, o Vater, zu dem Sohne, damit dein Sohn mich wie­der zieh zu dir; dein Geist in mei­nem Herzen wohne und meine Sin­nen und Verstand regier, daß ich den Frieden Gottes schmeck und fühl, und dir darob im Herzen sing und spiel.

und ein Miterbe Jesu Christi sey, daher ich Abba, lieber Vater! schrei.

5. Wenn dieß aus meinem Her­zen schallet durch deines heilgen Geistes Kraft und Trieb, so bricht dein Vaterherz und wallet ganz brünstig gegen mich vor heißer Lieb, daß mirs die Bitte nicht versagen kann, die ich nach deinem Willen hab gethan.

6. Was mich dein Geist selbst bitten lehret, das ist nach deinem Willen eingericht, und wird gewiß von dir erhöret, weil es im Namen deines Sohns geschicht, durch wel­chen ich dein Kind und Erbe bin, und nehme von dir Gnad um

Gnade hin.

7. Wohl mir, daß ich dieß Zeug­niß habe! Drum bin ich voller Trost und Freudigkeit und weiß, daß alle gute Gabe, die ich von dir verlanget jederzeit, die gibst du und thust über­schwänglich mehr, als ich verstehe, bitte und begehr.

4. Denn der kann mich bei dir vertreten mit Seufzern, die ganz unaussprechlich sind; der lehret mich recht gläubig beten, gibt Zeug­niß meinem Geist, daß ich dein Kind

8. Wohl mir! ich bitt in Jesu Namen, der mich zu deiner Rechten selbst vertritt. In ihm ist alles Ja und Amen, was ich von dir im Geist und Glauben bitt. Wohl mir! Lob dir jetzt und in Ewigkeit, daß du mir schenkest solche Seligkeit! Barthol. Grasselius, geb. 1677, 1724.

3. Verleih mir, Höchster, solche Güte, so wird gewiß mein Singen recht gethan; so klingt es schön in meinem Liede, und ich bet dich im Mel. Die Sonn hat sich mit ihrem Geist und Wahrheit an; so hebt

Glanz ze.

dein Geist mein Herz zu dir em­

por, daß ich dir Psalmen sing im 28. Gedente mein, mein lieb­

höhern Chor.

ster Gott, im besten! Ich hoff auf dich; wes soll ich sonst mich trösten? Das soll mein Trost im Tod und Leben seyn, wenn du nur ſprichst: Mein Kind, ich denke dein.

2. Gedenke mein; doch denke