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Evangelisches Gesangbuch für die Gemeinden der evangelischen Kirche Aug. Conf. in Oberösterreich und Obersteiermark
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Lob- und

geben hat, werde gepriesen früh und spat. Halleluja, Halleluja!

2. Fürsten sind Menschen, vom Weib geboren, und kehren um zu ihrem Staub; ihre Anschläge sind auch verloren, wenn nun das Grab nimmt seinen Raub. Weil dann kein Mensch uns helfen kann, rufe man Gott um Hülfe an. Halleluja, Halleluja!

3. Selig, ja selig ist der zu nen­nen, des Hülfe der Gott Jakobs ist; welcher vom Glauben sich nichts läßt trennen und hofft getroft auf Jesum Christ. Wer diesen Herrn zum Beistand hat, findet am besten Rath und That. Halleluja, Halle­luja!

5. Zeigen sich welche, die Un­recht leiden, er ists, der ihnen Recht verschafft; Hungrigen will er zur Speis bescheiden, was ihnen dient zur Lebenskraft; die hart Gebund­nen macht er frei; seine Genad ist mancherlei. Halleluja, Halleluja!

6. Sehende Augen gibt er den Blinden, erhebt, die tief gebeuget gehn. Wo er kann einige Fromme finden, die läßt er seine Liebe sehn. Sein Aufsicht ist der Fremden Truß; Wittwen und Waisen hält er Schuß. Halleluja, Halleluja!

Danklieder.

lich. Zion, dein Gott forgt stets für dich. Halleluja, Halleluja!

7. Aber der Gottesvergeßnen Tritte fehrt er mit starker Hand zu­rückt, daß sie nur machen verkehrte Schritte, und fallen selbst in ihren Strick. Der Herr ist König ewig­

8. Nühmet, ihr Menschen, den hohen Namen des, der so große Wunder thut. Alles, was Ödent hat, rufe Amen und bringe Lob mitfrohem Muth. Ihr Kinder Got­tes, lobt und preist Vater und Sohn und heiligen Geist. Halleluja, Hal­leluja! Johann Daniel Herruschmidt, geb. 1675,+ 1723.

4. Dieser hat Himmel, Meer und die Erden, und was darinnen

ist, gemacht. Alles muß pünktlich erfüllet werden, was er uns ein­mal zugedacht. Er ists, der Herr­scher aller Welt, welcher uns ewig

Mel. Wachet auf ruft uns 2c.

Glauben hält. Halleluja, Halle 15. Herr, wir singen deiner

Iuja!

Ehre, erbarm dich unser und er= höre, nimm gnädig unser Loblied an. Herr, wir danken voll Ent­zücken; wo ist ein Gott, der ſo be­glücken, so lieben und so segnen kann? Der Gott, den wir erhöhn, er, dessen Heil wir schn, ist die Liebe; schon vor der Zeit in Ewigkeit war Gott die Liebe, wird sie ſein.

2. Um zu dir uns zu erheben, hauchst du in unsre Brust das Le­ben, und schenkest uns der Erde Glück. Um zu dir uns zu erheben, entziehst du unsrer Brust das Le­ben, und schenfest uns des Him­mels Glück. Du gibst das Leben, Gott, du sendest uns den Tod nur zum Segen, bist liebevoll, nur un­ser Wohl, nicht unser Elend schaf­fest du.

Eigne Melodie.

14. Jehova, Jehova, Jehova! Deinem Namen sey Ehre, Macht und Ruhm. Amen, Amen! Bis einst der Tempel dieser Welt auf in unsern Hallen das Heilig, Heiz dein Wort in Staub zerfällt, soll lig, Heilig! erschallen. Halleluja, Halleluja!