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Rengshäuser Missionsharfe, Lieder zu Missionsfesten und Missionsstunden
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5. Fest steht in Ewigkeit dein Thron! so singen wir, o Gottes Sohn, am Tage deiner Ehren; weit streckst du von des Vaters Haus das Scepter deines Reiches aus, und Niemand wird dirs wehren! Macht­voll, prachtvoll, unabwendlich wird doch endlich, Herr! den Deinen ganz dein hoher Rath erscheinen!

6. Nicht Macht und Weisheit dieser Welt, nicht, was dem klugen Fleisch gefällt, das hast du nicht er­foren; dein Lebenswort, dein Geist und Blut, das ist's, was alle Wunder thut, was dir uns neu geboren; helle Quelle ew'ger Wahrheit, gieße Klarheit, Kraft und Milde in des Todes Nachtgefilde!

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7." Ich fomme bald!"- so zengest du; o fomm und weck aus todter Ruh, die noch bein Heil nicht kennen! daß Alle gläubig auferstehn, dem Bräutigam entgegen gehn, daß alle Lampen brennen. Fass' uns! laß uns treue Hände bis zum Ende vor dir heben, bis du kommst, den Lohn zu geben. Albert Knapp.

In eigner Melodie.

53. Wie groß ist des Allmächt'gen Güte! Ifst der

ein Mensch, den sie nicht rührt, der mit verhärtetem Gemüthe den Dank erstickt, der ihm ges bührt? Nein, seine Liebe zu ermessen, sei ewig meine größte Pflicht. Der Herr hat mein noch nie vergessen: vergiß, mein Herz, auch seiner nicht.