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2. Er ist alleine meine Freude, mein Gold, mein Schaß, mein schönstes Bild, an dem ich meine Augen weide und finde, was mein Herze stillt. Ein jeder liebe was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel.
3. Die Welt vergeht mit ihren Lüsten, des Fleis sches Schönheit dauert nicht, die Zeit fann alles das verwüsten, was Menschenhände zugericht't. Ein jeder liebe was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel.
4. Sein Schloß kann keine Macht zerstören, sein Reich vergeht nicht mit der Zeit; sein Thron bleibt stets in gleichen Ehren, von nun an bis in Ewigkeit. Ein jeder liebe was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel.
5. Sein Reichthum ist nicht zu ergründen, sein allerschönstes Angesicht, und was von Schmuck an ihm zu finden, verbleichet und veraltet nicht. Ein jeder liebe was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel.
6. Er fann mich über All's erheben, und seiner Klarheit machen gleich, er kann mir so viel Schäße geben, daß ich werd' unerschöpflich reich. Ein jeder liebe was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel.
7. Und ob ich's zwar noch muß entbehren, so lang' ich wand're in der Zeit, so wird er mir's doch wohl gewähren im Reiche seiner Herrlichkeit. Drum thu' ich billig was er will, ich liebe Jesum, der mein Ziel. Dr. Johann Scheffler( Angelus.)


