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Gesangbuch für die evangelische Kirche in Württemberg : [nebst] Die Leidensgeschichte Jesu Christi aus den vier Evangelisten zusammengefaßt
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1. Allgemeine Gebetlieder.

Eigene Mel.( Pf. 57, 8c. 103, 1-5. 5 Mos. 32, 10.)

3. Lebe den Herren, den mäch­tigen König der Ehren; Stimme, du Seele, mit ein zu den himnili­schen Chören! Kommet zu Hauf; Psalter und Harfe, wacht auf, Lasset den Lobgefang hören!

2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret, Der dich auf Ad­lersgefteber so sicher geführet, Der dir beschert Was dich erfreuet und 5. Lobe den Herrn und seinen nährt; Dank es ihm innigst gerüb- hochheiligen Namen, Lob ihn, was ret! ( 2 Mef. 19, 4.) in mir ist, mit dem erforenen Sa­3. Lobe den Herren, der fünftlich men! Er ist dein Licht; Seele, ver­und fein dich bereitet, Der dir Ge- giß es ja nicht; Lob ihn in Ewigkeit! sundheit verliehen, dich freundlich| Amen. 2. Neander, g. um 1640 1688.

hätte Und einen tausendfachen Mund! Ich stimmte damit um die Wette Vom allertiefsten Herzensgrund Ein Loblied nach dem andern an Von dem was Gott an mir gethan.

Eigene Mel. Pf. 145.)

4. daß ich tausend zungen| großen Bunder zu erhöhn, Die

allenthallen um mich stehn!

5. Lob sey dir, o mein Gott und Vater, Für Leib und Seele, Hab und Gut! Lob sey dir, mildester Berather, Für alles was dein Lie­ben thut, Daß mir in deiner wei­ten Welt Beruf und Wohlseyn ist bestellt!

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6. Mein teuster Jesu! sey geprie­sen, Daß bein erbarmungsvolles Herz Sich mir so hülfreich hat be­wiesen Und mich durch deinen To­3. Ihr grünen Blätter in den Wäldesschmerz Bom Sündenelend hat dern, Bewegt und regt euch doch befreit Und dir zum Eigenthum ge­mit mir! Ihr schwanken Gräser in weiht. den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Bier Zu Gottes Ruhm belebet seyn Und flimmet lieblich mit mir ein!

2. Was schweigt ihr denn, ihr, meine Kräfte? Auf, auf, braucht allen euren Fleiß Und stehet munter im Geschäfte Bu Gottes, meines Herren, Preis! Wär jeder Puls mein Leben lang Und jeder Odem ein Gefang!

geleitet; In wie viel Roth Hat nicht der gnädige Gott Ueber dir Flügel gebreitet!

4. Ach alles, alles was ein Leben Und einen Odem in fich hat, Soll sich mir zum Gehülfen geben; Denn mein Vermögen ist an matt, Die

4. Lobe den Herren, der sichtbar dein Leben gesegnet; Der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe ge­regnet! Denke daran, Was der All­mächtige kann, Der dir mit Liebe begegnet.

7. Auch dir sey ewig Lob und Ehre, O heilig werther Gottesgeist, Für deines Troftes filße Lehre, Die mich ein Kind des Lebens heißt! Was gutes sell an mir gedeihn Das wirkt bein göttlich Licht allein. 8. Wer überströmet mich mit Se gen? Bist du es nicht, o reicher