Bon Gott und seinen Etgenschaften.
zugleich geschmücket; voll Kunst, sammelt sie? Wer bricht die voll Pracht durch sie; sie schaf- Flüsse, wenn sie schwellen; fet, sie erhält, zu segnen, zu spricht zu der Meere Wellen: ergößen, nach herrlichen Ge- Hierher und weiter nicht! segen, den weiten Bau der Welt.
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8. Wer hat den Wald gepflanzet? Wer ruft das Gras 3. Sie hing in lichten Fer- herauf? Gibt Korn und Most nen, hoch über uns hinauf, die und schanzet Gebirg und ThäSonne mit den Sternen, uns ler auf? Wer schmückt sie zu erleuchten, auf; da hanget sie an nichts, von ihr nur unterstüßet, wärmt, schimmert und erhitet; ein Schatten bei nes Lichts.
überall? Wer gräbt dem Feuer Schlünde, legt in der Tiefe Gründe den Marmor, das Metall?
9. Herr, deine Weisheit 4. Wer hält im Gleichge- schmücket, bereichert und erhält, wichte so großer Körper Last? nährt, segnet, schützt, beglücket Wie schwimmt die Welt im die lebenvolle Welt: fie rühme Lichte, das du geschaffen hast! mein Gesang! Ich finge dir Wer lenkt der Strahlen Flug, und preise dich, Gott, denn daß sie nur nützen können, be- du bist weise: dir weiß ich geiſtern, nicht verbrennen, so Lob und Dank. wunderbar, so klug?
5. Wer rief uns zu umge= ben, der Luft, die alles trägt?
Mel.: Ach, was soll ich.
Durch sie hat alles Leben, 16. Unerforschlich ſei mir
und alles wird bewegt; da immer meines Gotsammeln Dünste sich, und wer- Weg und Rath, und die Nacht den Thau und Regen, und sei ohne Schimmer, die mich Fruchtbarkeit und Segen, für hier umschattet hat; doch ist alle Thier und mich. alles, was er thut, wies auch scheine, weis und gut.
2. Sollt ich das von Gott nur loben, wo ich Rath und Weisheit seh? Ifts nicht ein Geschenk von oben, wenn ich seinen Weg versteh? Frevelt der nicht, welcher klagt, daß ihm Gott mehr Licht versagt? 7. Wer hob, o Gott, die 3. Soll ein Vater unterlas Erde aus deinem Meer heraus, sen, was dem Rinde Thorheit theilt, daß sie fruchtbar werde, ist? Kühner Tabler! Engel so gleich die Wasser aus? Wer fassen das, wo du im Dunkeln
6. Wer hat sie so bereitet, daß sie den Blitz gebiert: daß sie den Wind verbreitet, den Schall zum Ohre führt; den leichten Vogel hebt; den schnellen Fisch zum Schwimmen, und unsers Mundes Stimmen für deinen Ruhm belebt?


