Von Gott und seinen Eigenschaften.
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trennt mich, o Gott, von dir, auch die Finsterniß ist vor dir mein Fels, mein Heil; das belles Licht; die Nacht glänzt bleibst du ewig mir. wie der Tag vor deinem Angesicht.
Allwissenheit Gottes.
Mel.: Nun danket alle.
11. Herr, du erforschest mich, dir bin ich unverborgen; du kennst mein ganzes Thun und alle meine Sorgen; was meine Seele denkt war dir bereits bekannt, eh der Gedanke noch in mei ner Seel entstand.
6. Du warst schon über mir in meiner Mutter Leibe; du bildetest mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe! Ich danke dir, daß du mich wunderbar gemacht, und meiner, eh ich war schon väterlich gedacht.
7. Du kanntest mein Gebein, eh ich ans Licht gekommen, da ich im Dunkeln erst die Bildung angenommen; dein Auge sah mich schon, eh ich bereitet war, und meiner Tage Lauf war dir schon offenbar.
2. Nie spricht mein Mund ein Wort, das du, o Herr, nicht wissest; du schaffest, was ich thu; du ordnest, du beschließest, was mir begegnen soll. Erstaunt seh ich auf dich; wie groß ist dein Verstand! Wie wunderbar für mich!
8. Was für Erkenntnisse, für föstliche Gedanken! Unzählbar sind sie mir; denn sie sind ohne Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer, sehn, dir folgen, und dein Lob, 1o gut ich kann, erhöhn.
3. Wohin, wohin soll ich vor deinem Geiste fliehen? 9. Erforsche mich, mein Gott, Wo könnt ich jemals mich deinem Aug und prüfe, wie ichs meine, ob Führ ich gen Himmel auf, so ich rechtschaffen bin, wie ich bist du, Höchster, da; führ ich zur Tief hinab, auch hier bist du mir nah.
wohl entziehen?
von Außen scheine. Sieh, ob mein Fuß vielleicht auf falschem Wege geht, und leite mich den Weg, der mich zu dir erhöht.
4. Nähm ich auch, schnell zu fliehn, die Fittige vom Morgen; selbst an dem fernsten Meer blieb ich dir nicht
Mel.: Dreieinigkeit, der zc.
verborgen; auch da umschlösse 12. O großer Gott, der alle Ding erfüllet;
mich doch deine Allmachtshand; denn du bist überall, und dein ist jedes Land.
vor dessen Blick kein Dunkel uns verhüllet! Wohin soll ich vor deiner Allmacht gehn? Und wohin fliehn, von dir, Herr, ungesehn?
2. Könnt ich auch schnell
5. Spräch ich zur Finsterniß: Sei um mich, mich zu decken! So sucht ich doch umsonst, vor dir mich zu verstecken; denn


