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Neues Gesangbuch zum Gebrauch der evangelisch lutherischen Gemeinden in der Grafschaft Hanau
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Von Gott und seinen Eigenschaften.

du bist, wie du dich uns offen- jeder Himmel und die Welt barst, nun und ewig, der du stürze hin, wenn Gott mich hält. warst.

2. Ewig bleibst du selbst dir gleich, weis allein und gnaden­

Mel.: Dreieinigkeit, der.

reich, ewig mächtig und voll 10. Herr Gott, du biſt

und

die aller

3. Alle Werke deiner Hand Zeiten; denn du bist Gott in waren dir, o Gott! bekannt, allen Ewigkeiten. Du warst eh die Welt auf dein Geheiß, es schon, eh Erd und Himmel da stand, deiner Weisheit ward, eh noch dein Arm sich Preis. uns geoffenbart.

4. Wie gegoßne Spiegel 2. Was bin ich, Herr, und stehn deine Himmel; doch ver- alle Menschenkinder? Staub gehn deine Himmel und die sind vor dir die Sterblichen, Welt sinkt, wenn sie dein Arm die Sünder. Wie schnell ent­nicht hält. flieht das Leben doch von mir! Du, Höchster, du nur bleibest für und für.

5. Du nur bleibest, wie du bist; was dein weiser Rath beschließt, ist unwandelbar, wie du, gut und heilig stets wie du.

6. Du bist nicht ein Men­schenkind, daß du lügest; nicht gesinnt wie der Mensch, der wandelbar, nimmer bleibet, was er war.

7. Was du zusagst, ist ge­wiß; zwischen Licht und Fin­sterniß tappt der Mensch bin, wählt, bereut plötzlich wieder, was ihn freut.

8. Und ich sollt auf Fleisch vertraun, nicht mein Heil auf dich nur baun; ohne Weisheit und Berstand Brunnen graben in den Sand?

3. Du hast vorhin die Erde zubereitet; dein Arm hat, Gott, den Himmel ausgebreitet. Doch sie vergehn, veralten wie ein Kleid; du aber bleibst in alle Ewigkeit.

4. Es werden noch die Him­mel und die Erden, wie ein Gewand von dir verwandelt werden; du bleibest, wie du bist; denn welche Zeit um­gränzet wohl, Herr, die Un­endlichkeit.

5. Das ist der Trost, die Hoffnung deiner Knechte: Du schüßest sie mit deiner starken Rechte, du läßt ihr Herz sich ewig deiner freun, und bleibst ihr Gott; denn sie sind ewig

9. Nein, Unwandelbarer, dein soll sich meine Seele freun; dein. sei mein Fels, Gott, sei mein Licht, ewig meine Zuversicht!

10. Und in allgemeine Nacht sinke dann mit seiner Pracht

6. Das sei mein Trost in allen trüben Stunden; vom Tode selbst bleibt er unüber­wunden. Kein Tod, kein Grab