An Sonntagen.
lendet hast; Heil dir, See Pflicht, und giebt, was le! denn des Siegers Gottes ist, ihm nicht. Krone faßt dann dein 4. Auch deinen NächGlaube, und nach Kampf sten zu erbauen, mußt du und Müh und Last wird zum Hause Gottes gehn. dir Ruhe, Ruh und sanf- Wie manche sind, die auf ter Friede. dich schauen, die blos anf Andrer Beispiel sehn! O denke dran, daß du als
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Herr wenn ich dich nur werde ze. Christ ein gutes Beispiel en en Höchsten öffentlich schuldig bist! verehren, und in sein 5. Doch selber dich von Haus mit Freuden gehn, deinen Pflichten und von um andachtsvoll sein Wort der Bahn zur Seligkeit zu hören, und ihn Lobprei- noch immermehr zu unterfend zu erhöhn: ist eine richten in dieser deiner Pflicht, wozu der Christ, so Prüfungszeit, wie nöthig lang er lebt, verbunden ist. ist dieß nicht, o Christ, der du geneigt zu Fehlern bist!
2. Wenn du nur in der Still ihn ehrest, zwar Jefum deinen Heiland nennst;
6. Wie schwach, o Gott, sind unsre Kräfte! Wie
doch ihn nicht öffentlich schwach Erkenntniß und verehrest, ihn nicht auch vor der Welt bekennst: bist du dann sein? bist du ein Christ, der seinem Heiland dankbar ist?
Verstand! Der Gottesdienst ist ein Geschäfte, wozu Gott gütiguns verband; ein Mittel, das uns nene Kraft zum Glauben und 3. Wer sich dem Got- zur Tugend schafft. tesdienst entziehet an sei- 7. Wie manchen Trost nes Gottes heilgem Tag, hab ich empfunden, wenn aus Trägheit die Ver- ich das Wort des Herrn sammlung fliehet und nicht gehört! Ich segne euch, mit andern beten mag, ent- ihr frohen Stunden, da zieht sich einer heilgen man anbetend Gott verehrt,
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