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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 21. Sonntage nach Trinitatis.

Knechte gingen aus auf die| Evangel. am 21. Sonnt. nach Trinit, Joh. 4, v. 47-54. Straßen, und brachten zusam. men, wen sie fanden, böse und

gute, und die Tische wurden

Und es war ein Königischer, deß Cotu lag frank zu Caper­alle voll. Da ging der König| naum. Dieser hörete, daß Jesus hinein, die Gäste zu besehen, und fahe allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an, und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du herein gekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an? Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihin änte

fam aus Juräa in Galiläa, und ging tin zu ihm, und bat ihn, daß er hinab käme, und hülfe seinem Sohne; tenn er war tort­frant.

Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, tomme hinab, ehe denn mein Kind stirbt. Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein

und Füße und werfet ihn in die äußerste Finsterniß hinaus,

da wird seyn Heulen und Zähn- Sohn lebet. Der Mensch glaubte klappern. Denn viele sind be­rufen, aber wenige sind aus­erwählet.

dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinab ging, begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind lebet. Da forjchete er von ihnen die Stunde, in welcher es besfer mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn Da merkte der das Fieber. un Bater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sohn lebet. Und er glaubte mit seinem gan­zen Hause. Das ist nun das andere Zeichen, das Jesus that, da er aus Juräa in Galitäa fam.

Epistel, Ephes. 5, v. 15-21.

So sehet nun zu, wie ihr vor­sichtiglich wantelt, nicht als die Unweisen, sontern als die Wei­sen. Und schicket euch in die Zeit, denn es ist böse Zeit. Dar­um werbet nicht unverständig, sondern verständig, was da seyy des Herrn Wille. Und faufet uch nicht voll Weins, daraus ein unordentlich Wesen folget, sondern werdet voll Geistes. Und redet unter einander von Pfalmen und Lobgesängen, und geistlichen Liedern, finget und spielet dem Herrn in eurem Herzen. Und faget Dank allezeit für alles,

Gott und dem Vater in dem Namen unsere Herrn Jesu Chri­sti. Und sehd untereinander un­terthan in der Furcht Gottes.

Epistel, Ephes. 6, v. 10-17.

Zulegt, meine Brüder, sehb stark in dem Herrn, und in der Viacht seiner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen lönnet gegen die listigen