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Am 11. Sonntage nach Trinitatis.
theilet einem Jeglichen seines zu, umsonst geglaubet bättet. Denn nachdem er will.
Evangel. am 11. Sonnt. nach Trinit., Lucas 18, v. 9-14.
Er sagte aber zu Etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die Andern, ein solches Gleich niß: Es gingen zween Menschen hinauf in den Tempel zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Phariiäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin, wie andere Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von Allem, was ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust, und sprach: Gott. fey mir Sünder gnädig! Ich sage ench: diefer aing hinab gerechtfertiget in sein Haus vor jenem, denn wer sich selbst erhöhet, ber wird erniedriget werden, und wer sich selbst erniedriget, ter wird erhöhet werden.
Epistel, 1. Cor. 15, 1-10,
Ich erinnere euch aber, lieben Brüder, des Evangelit, das ich euch verfündiget habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet, durch welches ihr auch selig werdet, welcher Gestalt ich es euch verfündiget habe, so ihr es behalten habt; es wäre denn, daß ihr es
ich habe euch zuvörderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, daß Christus gestorben set für unsere Sünden, nach der Schrift; und daß er begraben jen und daß er auferstanden sey am dritten Tage nach der Schrift. Und daß er geseben worden ist von Rephas, darnach von den Zwölfen. Darnach ist er geſehen worden von mehr, denn fünf hundert Brüdern auf einmal, derer noch viele leben, Etliche aber sind entschlafen. Darnach ist er gesehen worden von Jacobo, darnach von allen Aposteln. Am letzten nach Allen, ist er auch von mir, als einer unzeitigen Geburt, gesehen worden. Denn ich bin der Geringste unter den Arostein, als der ich nicht werth bin, daß ich ein Apostel heiße, darum, daß ich die Gemeinde Gottes verfolget habe. Aber von Gottes Gnaden bin ich, das ich bin, und seine Gnabe an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet, denn sie alle, nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist.
Evangel. am 12. Sonnt. nach Trinit. Marcus 7, v. 31-37.
Und da er wieder ausging von den Grenzen Thri and Sidon, tam er an das Galiläische Meer, mitten unter die Grenze der zehn Städte. Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und sie baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte.
Und er


