Am 3. Sonntage nach Trinitatis.
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herein. Und der Knecht sprach:| böreten. Und die Pharisäer und Herr es ist geschehen, was du befohlen hast, es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune, und nöthige sie, herein zu kommen, auf daß mein Haus voll werde. Ich sage euch aber, daß der Männer feiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird.
Schriftgelehrten murreten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an, und isset mit ihnen. Er aber sagte zu ihnen vies Gleichniß und sprach: Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und so er der eines verlieret, der nicht lasse die neun und neunzig in der Wüsten und hingehe nach dem verlornen, bis baß ers finde? Und wenn ers funden hat, jo leget ers auf seine Achseln mit Freuden. Und wann er heim
fommt, rufet er seinen Freunden und Nachbarn und spricht zu ihnen: Frenet euch mit mir, denn ich habe mein Schaf funden, bas verloren war. Jch sage euch: Also wird auch Freude imHimmel sehn über einen Sünder, der Base that vor neun und neunzig Ge. rechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welch Weib ist, die zehn Groschen bat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und fehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde. Und wenn sie ihn funden hat, rufet sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir, denn ich babe meinen Groschen funden, den ich verloren hatte. Also auch sage ich euch, wird Freude seyn vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buje thut.
Epistel, 1. Joh. 3, v. 13-18. Verwandert euch nicht, meine Brüder, ob euch die Welt haffet. Wir wissen, daß wir aus dem Tote in das Leben kommen sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebet, der bleibet im Tode. Wer feinen Bruder Haffet, der ist ein Todtschläger, und ihr wisset, daß ein Todtschläger nicht hat das ewige Leben bei ihm bleibend. Daran haben wir erfannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brücer lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat, und siehet feinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibet die Liebe Gottes bei ihm? Meine Kinolein, lasset uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zungen, sondern mit der That, und mit der Wahrheit.
Evangel. am 3. Sonnt. nach Trinit., Luc. 15, v. 1-10.
Ee naheten aber zu ihm allerlei Zöllner und Sünder, daß sie ihn
Epistel, 1. Petri 5, v.16-11.
So bemüthiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle
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