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Erster Theil.- Vom Wefen Gottes
das Feuer das auf Sodom fällt,| versprochen, vollführst, was du Aegyptens lange Plagen, und dir vorgeseßt. Wenn Erd und - andre Wunder deiner Macht Himmel auch vergehn, bleibt find Zeugen, wenn dein Zorn ewig doch dein Wort bestehn. erwacht, wie du den Sündern lohnest.
2. Du bist kein Mensch, daß dich gereue, was uns dein 7. Bleibt hier viel Böses un Mund verheißen hat. Nach deibestraft, viel Gutes unbelohnet, ner Macht, nach deiner Treue so kommt ein Tag der Rechen- bringst du das alles stets zur schaft, der keines Sünders| That. Scheint die Erfüllung schonet; da stellst du, Herr, ins gleich noch weit, so kommt sie hellste Licht, wie recht und billig| doch zur rechten Zeit. dein Gericht; dann triumphirt der Fromme.
3. Und wie du das unfehlbar gibest, was deine Lieb uns 8. Gerechter Gott, laß mich, zugedacht, so wird, wenn du wie du, das Gute eifrig lieben! Vergeltung übest, dein DrohGib selber mir die Kraft dazu! wort auch gewiß vollbracht. Wirk inniges Betrüben, wenn Wer dich, o Gott, beharrlich sich die Sünd in mir noch regt! haßt, fühlt deiner Strafe Dein Herz, das lauter Gutes schwere Laſt. hegt, sei meines Herzens Muster.
9. Und weil vor dir, Herr Zebaoth, nur die allein bestehen, die gläubig auf des Mittlers Tod bei ihrer Reue sehen: so laß mich die Gerechtigkeit, die mich von Straf und Schuld befreit, im Glauben eifrig suchen.
4. D drücke dies tief in mein Herze, daß es vor deinem Wort sich scheut. Gib, daß ich nie leichtsinnig scherze mit deiner Strafgerechtigkeit. Nie werde das von mir gewagt, was dein Befehl mir untersagt.
Von der Wahrhaftigkeit und Treue Gottes.
5. Doch laß mich auch mit festem Glauben dem Werte deiner Gnade traun. Wer kann Mel. Wer nur den lieben Gett. 17. den Trost uns jemals rauben, 31. Noch nie hast du dein den wir auf dein Verſprechen Wort gebrochen, baun? du bist ein Fels, dein nie deinen Bund, o Gott, ver- Bund steht fest. Wohl dem, lept. Du hältst getreu, was du der sich auf dich verläßt!


