Erster Theil.
Mel. O Gott du frommer Gott.
8. Der
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Vom Worte Gottes.
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Heil verlangt. Du bists, der Weisheit gibt, wenn man sie redlich sucht, und aus Gewissen liebt.
5. Gib, daß dein träftig Wort, o Gott mein Herze rühre, und daß ich mir den Spruch oft zu Gemüthe führe, der mich vor andern rührt. O stärke mich durch ihn mit Ernst und Munterkeit, das Gute zu vollziehn.
u willst, Gott! daß
mein Herz zur Heiligkeit ge
nese. Drum gieb, daß ich dein
Wort, oft und mit Andacht lese:
das Wort, das deinen Rath
von unserm Heil enthält, Dank
sei dir für dies Wort, den
3. Mein Gott, vor welchem ich jetzt meine Hände falte, gib, daß ich allezeit dein Wort für Wahrheit halte; und laß mich deinen Rath empfindungsvoll verstehn, die Wunder am Geseß, am Wort vom Kreuze sehn!
4. Du, aller Wahrheit Gott, fannst mich nicht irren lassen. Untrüglich ist dein Wort; o laß mich daraus fassen, so viel mein
6. Um tugendhaft zu sein, dazu sind wir auf Erden. Wer deinem Wort gehorcht, den läsſ'ſt du- inne werden, die Lehre sei von dir, die uns die Bibel gibt! man lernt ihr Wort verstehn, wenn man es treulich übt.
größten Schatz der Welt. 2. Erfülle mein Gemüth mit 7. Spricht sie geheimnißvoll, Chrfurcht und Vertrauen, mit so laß mich dies nicht schrecken. Lust und frommem Ernst dadurch| Kein endlicher Verstand kann mich zu erbauen. Du biste, der dich, Gott, ganz entdecken. Du in der Schrift zu meiner Seele bleibst unendlich hoch. Was spricht; o segne doch an mir, mir dein Wort erklärt, nicht Herr, deinen Unterricht. was mein Wig verlangt, ist meines Glaubens werth.
8. Sich seines schwachen Lichts bei Gottes Licht nicht schämen, ist Ruhm, und die Vernunft alsdann gefangen nehmen, wenn Gott sich offenbart, ist der Geschöpfe Pflicht; und weise Demuth ists, zu glauben, was Gott spricht.
9. Grinnre mich hieran, wenn mich die Zweifel kränken, und


