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Christliches Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauche beim öffentlichen Gottesdienste und bei der Hausandacht ; [nebst] Lieder-Anhang zum Osnabrücker Landgesangbuch [und] Gebete [und] Die Episteln und Evangelia [...]
Entstehung
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und Eigenschaften.

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ist von großer Güte, barmherzig| 9. So werd ich ewig deiner und von duldendem Gemüthe;| Huld genießen: so wird mein er zürnt nicht ewig, will mit sei- Leben sanft vor dir verfließen; nen Knechten nicht ewig rechten. so werd ich dort mit allen En­gelchören dich fröhlich ehren.

2. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden, und läßt verschonend uns das nicht em= was weil wir

ihm unser Herz nicht gaben, 27.

verschuldet haben.

Mel. Wie schön leuchtet der zc.

Gott, deß starke Hand

die Welt erschaffen hat und

3. So hoch der Himmel über noch erhält, ich spüre deine Güte dieser Erde, so weit geht-o hier auf der Welt an jedem daß er geliebet werde!- die Ort, hier in der Näh und Ferne Huld des Herrn bei allen, die dort. Und richt ich mein Ge= ihn lieben und Gutes üben.

müthe von hier zu dir, so strömt Segen mir entgegen, und mir Armen schenkst du Güte und Erbarmen.

4. Wem bleibt sein Antlig, wenn er's sucht, verborgen? So weit der Abend sich entfernt vom Morgen, entfernt auch Gott 2. Seh ich den hohen Him­der Sünde Schuld und Schmer- mel an, so viel ich davon sehen zen von unserm Herzen. kann, so seh ich deine Güte. 5. So zärtlich sich ein Vater Der Himmelskörper Lauf und seiner Kinder erbarmet, so er- Pracht, das Sternenheer, das barmt sich Gott der Sünder, du gemacht, erreget mein Ge­wenn sie von Herzen sich zu ihm müthe, willig, frendig Dank zu bekehren, ihm Treue schwören. bringen und zu singen: Gott

der Stärke, groß sind deiner Hände Werke.

6. Er schlägt und heilt; ver­wundet, läßt genesen; er weiß, der Mensch ist ein gebrechlich Wesen; er denkt daran, daß das Geschöpf der Erde bald Asche werde.

3. Wenn deine Luft mich hau­chet an, die kein Geschöpf ent­behren kann, so fühl ich deine Güte. Das Wasser, Feuer, Frost und Eis sind deines Wohlthuns lauter Preis und rühren mein Gemüthe, daß ich herzlich deine Ehre stets vermehre und die weise, die allmächtge Güte preise.

4. Dein Erdreich, Gott, das Jedermann giebt Brod und Speise, seh ich an und schmecke deine Güte. Ich sehe und em­pfinde sie an Feld und Wald,

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7. Ach, er ist Gras; er blüht, wie Blumen blühen: die Winde wehn darüber, sie verblühen, und ihre Stätte wird nach wenig Stunden nicht mehr gefunden.

8. Von Ewigkeit zu Ewig­feiten währet die Güte Gottes jedem, der ihn ehret; ach, leite denn auch mich auf deinem Pfade, du Gott der Gnade!