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Christliches Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauche beim öffentlichen Gottesdienste und bei der Hausandacht ; [nebst] Lieder-Anhang zum Osnabrücker Landgesangbuch [und] Gebete [und] Die Episteln und Evangelia [...]
Entstehung
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und Eigenschaften.

Bis hieher, weiter nicht!

Kunst, voll Pracht durch sie; spricht zu des Meeres Wellen: sie schaffet, sie erhält, zu seg­nen, zu ergößzen nach herr= lichen Gesetzen den weiten Bau der Welt.

8. Wer schafft das Laub der Wälder, wer ruft das Gras hervor, wer segnet unsre Fel­3. Du hingst in lichten Fer- der, thürmt Berge hoch empor; nen, hoch über uns hinauf, die wer schmückt sie überall, wer Sonne mit den Sternen, uns gräbt dem Feuer Schlünde, zu erleuchten, auf; da hänget sie an nichts; von dir nur un­terstüzet, erwärmt sie und er­hitet und ist der Quell des Lichts.

legt in der Tiefe Gründe den Marmor, das Metall?

9. Herr, deine Weisheit schmücket, bereichert und erhält, 4. Wer hält im Gleichge- nährt, segnet, schüßt, beglücket wichte so großer Körper Last? die lebensvolle Welf; sie rühme Wie schwimmt die Welt im mein Gesang! Ich finge dir Lichte, das du geschaffen haft? und preise dich, Gott, denn du Wer lenkt der Strahlen Flug, bist weise, dir weih ich Lob daß sie nur nüßen können, be- und Dank. leben, nicht verbrennen, so wun= derbar, so klug?

Mel. Gott des Himmels und der zc.

5. Wer rief, uns zu umge 24. Unerforschlich sei mir ben, der Luft, die Alles trägt? Durch sie hat Alles Leben, und immer meines Gottes Weg und Alles wird bewegt. Da sam- Rath, und die Nacht sei ohne meln Dünste sich, und werden Schimmer, die mich hier um­Thau und Regen, und Frucht- schattet hat; doch ist Alles, was barkeit und Segen für Pflan- er thut, wie's auch scheine weis' zen, Thier und mich.

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und gut.

6. Wer hat sie so bereitet, 2. Sollt ich das von Gott daß sie den Blig gebiert; daß nur loben, wo ich Rath und sie den Wind verbreitet, den Weisheit seh? Ist's nicht ein Schall zum Ohre führt; den Geschenk von oben, wenn ich leichten Vogel hebt, den schnel- seinen Weg versteh? Frevelt len Fisch zum Schwimmen und der nicht, welcher flagt, daß unsers Mundes Stimmen für ihm Gott mehr Licht versagt? deinen Ruhm belebt? 3. Soll ein Vater unterlas­

7. Wer hob, o Gott, die sen, was dem Kinde Thorheit Erde aus deinem Meer heraus; ist? Kühner Tadler! Engel theilt, daß sie fruchtbar werde, fassen das, wo du im Dunkel sogleich die Wasser aus? Wer bist; hier sollst du nicht völlig sammelt sie; wer bricht die schaun, lernen nur und Gott Flüsse, wenn sie schwellen, vertraun.

Osnabr. Sandgesangb. X. Aufl.

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