Druckschrift 
Christliches Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden im Fürstenthum Osnabrück : zum Gebrauche beim öffentlichen Gottesdienste und bei der Hausandacht ; [nebst] Lieder-Anhang zum Osnabrücker Landgesangbuch [und] Gebete [und] Die Episteln und Evangelia [...]
Entstehung
Einzelbild herunterladen

und Eigenschaften.

9

lallend schwachen Zungen! Dort| sei selbst der höchste Geist; ganz soll, wenn wir dereinst vor dir Thätigkeit und Kraft, ganz Weis­verherrlicht stehn, ein weit voll- heit, Freiheit, Leben! Kommt, kommner's Lied, dich, großer laßt uns ihn erheben, weil er Gott, erhöhn. auch Geister schafft.

6. Das preisen Engelchöre; stimm', Seele, freudig ein; auch dich schuf er zur Ehre, ein edler

Mel. Aus meines Herzens zc.

11. Schwingt, heilige Ge- Geist zu sein. Empfind's; ver­

kenne doch nicht deinen Werth; verachte, was sündlich ist, und achte ein reines Herz nur hoch.

danken, euch von der Erde los! Gott, frei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Ein Geist ist Gott; lobsingt vor sei­nem Angesichte! Gott wohnt in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.

7. Andächtig, bet' ihn, Seele, und ungeheuchelt an! Lieb' ich des Herrn Befehle, wie selig bin ich dann! Er hat Unsterblichkeit und Seligkeit und Leben; das Alles wird er geben dem, der sich

2. Kein Sinn kann ihn errei­chen, kein endlicher Verstand; wer darf sich ihm vergleichen, ganz ihm weiht. wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm fein Bild! Wer kann den Höchsten sehen, ob er gleich alle Höhen und jede Tief' erfüllt?

3. Die Sonn' in hoher Ferne glänzt heller noch, ihr Sterne,

was seid ihr gegen ihn mit aller eurer Pracht, in euerm schönsten Lichte? Vor seinem Angesichte verschwindet ihr in Nacht.

4. Wie soll ich, Gott, dich nennen, dich, Vater der Natur? 2. Was bin ich, Herr, und Was wissen wir? Wir kennen alle Menschenkinder? Staub der Wesen Neußres nur. Wie sind vor dir der Fromme, wie der ändern Körper sich selbst bei dem Sünder. Wie schnell enteilt das schönsten Schimmer? Gott aber Leben doch von mir! Du, Höch­wechselt nimmer, er ist unför- ster, nur du bleibest für und für. perlich. 3. Du hast vorhin die Erde

Ewigkeit und Unveränderlichkeit Gottes. mel. Herr Gott, den man dreieinig zc. 12. Herr Gott, du bist die

Zuflucht aller Zeiten; denn du bist Gott in allen Ewigkeiten. Du warst es schon, eh' Erd und Himmel ward, eh' noch dein Arm sich uns geoffenbart.

5. Preist unsern Herrn und zubereitet; dein Arm, Gott, hat Meister, der selbst uns unter den Himmel ausgebreitet. Doch weist: er, Vater aller Geister, sie vergehn, veralten wie ein