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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg
Entstehung
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V. Zukunft.

4. Herr, Herr, ich weiß die Stunde nicht, die mich, wenn hier mein Auge bricht, abruft aus diesem Leben; vielleicht, mein Gott, wird ihre Nacht, noch eh' ich dies Gebet voll­bracht, mein Angesicht um­geben. Treuer Vater, ich be­fehle meine Seele deinen Hän­den. Laß mich nur in Frieden

enden.

5. Vielleicht find meiner Tage viel, noch fern bin ich vielleicht dem Ziel, an dem die Krone schimmert. Wird erst nach langer Gnadenzeit die Hütte meiner Sterblichkeit

nach deinem Rath zertrümmert, hilf mir dann hier reiche Saaten solcher Thaten aus­zustreuen, deren ich mich dort darf freuen.

6. Wie wird mir dann, o dann mir sein, wenn ich, mich ganz des Herrn zu freun, ihn dort anbeten werde, von keiner Sünde mehr entweiht, ein Mitgenoff' der Herrlich­keit, nicht mehr der Mensch von Erde! Ewig Heilig werd' ich singen, werde bringen dei­nem Namen ewig Preis und Ehre! Amen.

F. G. Klopstod,+ 1803.