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Gesangbuch zum gottesdienstlichen Gebrauch für die Stadt und das Herzogthum Magdeburg
Entstehung
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I.

16

es um und an kein Menschen kind ergründen kann.

6. Wie herrlich ist schon und wie schön, was du geschaffen, anzusehn! Doch wie viel lieblicher bist du, Herr, unser Gott, in deiner Nuh'!

7. Du schließest Erd' und Himmel ein, dein Herrschen muß voll Wunder sein; drum sei gelobt in dieser Zeit und droben in der Ewigkeit!

Unbekannt.

Gott.

Eigene Melodie.

18. Gott ist mein Lied; er ist der Gott der Stärke; hehr ist sein Nam' und groß sind seine Werke, und alle Himmel sein Gebiet.

2. Er will und spricht's, so sind und leben Welten; und er gebeut, so fallen durch sein Schelten die Himmel wieder in ihr Nichts.

3. Licht ist sein Kleid und seine Wahl die beste. Er herrscht als Gott, und seines Thrones Feste ist Wahrheit und Gerechtigkeit.

4. Unendlich reich, ein Meer von Seligkeiten, ohn' Anfang

Gott und Gott in ew'gen Zeiten; Herr aller Welt, wer ist dir gleich?

5. Was ist und war in Himmel, Erd' und Meere, das kennet Gott, und seiner Werke Heere sind ewig vor ihm offenbar.

6. Er ist um mich, schafft, daß ich sicher ruhe; er schafft, was ich zuvor und nachmals thue, und er erforschet mich und dich.

7. Er ist mir nah', wohin ich immer gehe; ob ich an's Meer, ob ich gen Himmel flöhe, so ist er allenthalben da.

8. Er kennt mein Flehn und allen Rath der Seele; er weiß, wie oft ich Gutes thu' und fehle, und eilt, mir gnädig beizuſtehn.

9. Er wog mir dar, was er mir geben wollte, schrieb in sein Buch, wie lang ich leben sollte, da ich noch unbereitet war.

1). Nichts, Nichts ist mein, das Gott nicht angehöre. Herr, immerdar soll deines Namens Ehre dein Lob in meinem Munde sein.

11. Wer kann die Pracht all' deiner Wunder fassen?