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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
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Am 19. Sonntage nach Trinitatis. Evaugel. am 19. Sonut. nach Trinit., Matth. 9, V.1-8. Da trat er in das Schiff, und fuhr wieder herüber, und kam in seine Stadt. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bette. Da nun Jesus ihren Glauben sahe, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sey getrost, mein Sohn, deine Sun­den sind dir vergeben. Und siehe, etliche unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser låstert Gott. Da aber Jesus ihre Gedanken sahe, sprach er: Warum denket ihr so arges in euren Herzen? Welches ist leichter zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Stehe auf, und wandele? Auf daß ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe auf dem Erden die Sünden zu vergeben, sprach er zu Gichtbrüchigen: Stehe auf, hebe dein Bett auf, und gehe heim. Und er stand auf und ging heim. Da das Volk das sahe, verwunderte es sich, und preisete Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat.

Epistel, Ephes. 4, V. 22-28.

So leget nun von euch ab, nach dem vorigen Wandel, den alten Menschen, der durch Lüste in Irrthum sich verderbet. Erneuert euch aber im Geiste eures Ge­müths, und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. Darum leget die Lügen ab, und redet die Wahrheit, ein Jeglicher mit seinem Nách­sten, sintemal wir untereinander Glieder sind. Zurnet und sündiget nicht, lasset die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Gebet auch nicht Raum dem Lásterer. Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite, und schaffe mit den Händen etwas Gutes, auf daß er habe zu geben dem Durftigen.