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Am 18. Sonntage nach Trinitatis.
ihn, und sprach: Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Geset? Jesus aber sprach zu ihm: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüth. Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben, als dich selbst. In diesen zwei Geboten hanget das ganze Gesetz und die Propheten. Da nun die Pharisäer bei einander waren, fragte sie Jesus, und sprach: Wie dúnkt euch um Christo? Weß Sohn ist er? Sie sprachen: Davids. Er sprach zu ihnen: Wie nennet ihn denn David im Geist einen Herrn? da er saget: Der Herr hat gesagt zu meinem Herrn: Sebe dich zu meiner Rechten, bis daß ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße. So nun David ihn einen Herrn nennet, wie ist er denn sein Sohn? Und Niemand konnte ihm ein Wort antworten, und durfte auch Niemand von dem Tage an hinfort ihn fragen.
Epistel, 1. Cor. 1, 3. 4-9.
Ich danke meinem Gott allezeit eurenthalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jeſu, daß ihr send durch ihn in allen Stücken reich gemacht, an aller Lehre, und in aller Erkenntniß, wie denn die Predigt von Christo in euch kráftig worden ist, also, daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi. Welcher auch euch wird feft behalten bis ans Ende, daß ihr unstråslich seyd auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr berufen seyd zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unfers Herrn.


