28 Erster Theil.
Vom Wesen Gottes
4. Was wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er fennet uns, und was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Verstand, und Kraft und Stärke, seine Hand umspannet Erd und Himmel.
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5. Ist er auch jemals von uns fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm Licht! Gedanken selbst entfliehn ihm nicht in ihrer ersten Bildung.
6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittig über alle! Du bist voll Freundlichkeit und Huld, barmherzig, gnädig, voll Geduld, ein Vater, ein Verschoner.
7. Unsträflich bist du, heilig, gut und reiner als die Sonne! Wohl dem der deinen Willen thut; denn du vergiltst mit Wonne! du hast Unsterblichkeit allein, bist selig, wirst es ewig sein, hast Freuden, Gott, die Fülle.
8. Du nur bist würdig, Lob und Dank zu nehmen, Preis und Ehre. Kommt, werdet Gottes Lobgesang, ihr alle seine


