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Hausbuch : tägliche Andachten für die Hausgemeine / hrsg. vom Ev. Bücher-Verein
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Geduld und laß uns mit allen Auserwählten durch den Glauben und die Liebe Dir anhangen, bis wir in Frieden dieses Jammerthal verlassen. Amen.

Vater Unser.

Donnerstag nach dem 27. nach Trinitatis.

Mel.: Wie schön leuchtet der Morgenstern.

Ich seh, Er machet Alles neu; Die Braut fährt zu Ihm ohne Scheu In reiner schöner Seide.

Die Kleider sind mit Gold gestickt, Der Bräut'gam hat sie selbst geschmückt Mit theuerm Halsgeschmeide. Meister, Geister,

Cherubimen, Seraphimen wünschen Glücke.

Jesus gibt ihr Himmelsblicke.

Wie heilig ist die neue Stadt, Die Gott und Lamm zum Tempel hat, Zum Grunde die zwölf Boten! Gar nichts Gemeines geht hinein; Wer greuelt, muß verbannet sein, Sein Theil ist bei den Tobten. Reine

Feine

Eble Steine sind gemeine; ihr Licht flim­mert,

Wie ein heller Jaspis schimmert.

( Vers 2 und 5 aus: Ift's? oder ist mein Geift entzückt.)

Offenb. Job. 21. 1-5.

Und ich sabe einen neuen Simmel und eine neue Erde. Denn der erste Simmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nich mehr. Und ich Johannes sabe die heilige Stadt, das neue Jerusa­lem, von Gott aus dem Simmel berabfahren, zubereitet als eine ge­schmůckte Braut ihrem Manne. Und börete eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, eine Sütte Gottes bei den Men­schen; und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Thrånen von ihren Augen; und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid, noch Geschrei, noch Schmerzen wird mehr sein; denn das erste ist vergangen. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß.

Ich glaube an ein ewiges Leben- in diesen kurzen Worten ist ein unermeßlicher Inhalt beschlossen. Merke, was sich im ewigen Leben findet! 1) ein neuer Himmel und eine neue Erde. Schon auf dieser alten Erde und am alten Himmel breitet sich immerdar Gottes Macht und Güte aus; aber sie vergehen und sind der Eitelkeit unter­worfen. Der neue Himmel und die neue Erde werden viel schöner sein; sie sind eben neu. 2) Im ewigen Leben ist das neue Jeru­salem; schon das alte Jerusalem war schön, das neue aber ist ohne