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Hausbuch : tägliche Andachten für die Hausgemeine / hrsg. vom Ev. Bücher-Verein
Entstehung
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27. Sonntag nach Trinitatis.

Eigene Melodie.

Wachet auf! ruft uns die Stimme Der Wächter sehr hoch auf der Zinne: Wach auf, du Stadt Jerufalem! Mitternacht heißt diese Stunde! Sie rufen uns mit hellem Munde: Wo seid ihr klugen Jungfrauen? Wohlauf, der Bräutgam kömmt! Steht auf, die Lampen nehmt! Hallelujah!

Macht euch bereit

Zu der Hochzeit!

DE

Ihr müsset ihm entgegengeh'n.

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Zion hört die Wächter singen, Das Herz thut ihr vor Freude springen; Sie wachet und steht eilend auf.

Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig, Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig, 3hr Licht wird hell, ihr Stern geht auf. Nun komm, Du werthe Kron', Herr Jesu, Gottes Sohn! Hoflanna!

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Wir folgen all'

Zum Freudensaal

Und halten mit das Abendmabl.

( Vers 1 und 2 aus: Wachet auf.)

Matth. 25, 1-13.

Dann wird das Simmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ibre Lampen nahmen, und gingen aus, dem Brautigam entgegen. Aber fünf unter ihnen waren thöricht, und fünf waren klug. Die thôrichten nahmen ihre Lampen, aber sie nahmen nicht Oel mit sich. Die Klugen aber nahmen Oel in ihren Gefåßen, sammt ihren Lam­pen. Da nun der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und entschliefen. 3ur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Brautigam kommt; gehet aus, ihm entgegen! Da standen diese Jung­frauen alle auf, und schmückten ihre Lampen. Die thôrichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Oel, denn unsere Lampen verlöschen. Da antworteten die klugen, und sprachen: Nicht also; auf daß nicht uns und euch gebreche. Gehet aber hin zu den Krämern, und kauft für euch selbft. Und da fie bingingen zu kaufen, kam der Bräutigam; und welche bereit waren, gingen mit ihm bin­ein zur Hochzeit; und die Thür ward verschlossen. Julegt kamen auch die andern Jungfrauen, und sprachen: Herr, Herr, thue uns auf! Er antwortete aber, und sprach: wahrlich, ich sage euch, ich Fenne euch nicht. Darum wachet; denn ihr wisfet weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.

Nicht von Solchen und für Solche, welche noch draußen und in dem

Unflath der Welt verwickelt sind, redet das Gleichniß von den zehn Jungfrauen. Es sind Jungfrauen d. H. Menschen, die durch den Namen des Herrn Jesu und durch den Geist unseres Gottes abge­waschen, geheiligt und gerecht geworden sind und nun in Liebe Christo anhangen. Sie nehmen ihre Lampen sie bekennen sich öffentlich und frei zu Jesu; denn wie die Lampe das Gefäß für das Del ist, so ist unser christliches Bekenntniß, Sitte und Wandel das erkennbare Gefäß für den rechten Inhalt den lebendigen Herzensglauben. Sie gehen aus sie lassen dahinten, was den Ernst und die Lauterkeit

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