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Hausbuch : tägliche Andachten für die Hausgemeine / hrsg. vom Ev. Bücher-Verein
Entstehung
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Donnerstag nach dem 1. Advent.

Mel.: Wie nach einer Wasserquelle Warum willst Du draußen stehen, Du Gesegneter des Herrn? Laß Dir bei mir einzugehen Wohlgefallen, Du mein Stern! Du mein Jesu, meine Freud', Helfer in der rechten Zeit, Hilf, o Heiland, meinem Herzen Von den Wunden, die mich schmerzen.

ober: Werde munter mein Gemüthe.

Aller Trost und alle Freude Ruht in Dir, Herr Jesu Christ. Dein Erfreuen ist die Weide, Da man sich recht fröhlich ist. Leuchte mir, o Freudenlicht, Che mir mein Herze bricht.

Laß mich, Herr, an Dir erquicken, Jesu komm, laß Dich erblicken.

( Vers 1 und 6 aus: Warum willst Du draußen stehen.)

1 Mof. 24, 1-9. u. 58-67.

Abraham war alt und wohl betaget, und der Herr hatte ihn gesegnet allenthalben. Und sprach zu seinem ältesten Knechte seines Hauses, der allen seinen Gütern vorstand: Lege deine Hand unter meine Hüfte, und schwöre mir bei dem Herrn, dem Gott des Sim­mels und der Erde, daß du meinem Sohne kein Weib nehmest von den Tochtern der Cananiter, unter welchen ich wohne; sondern daß du zieheft in mein Vaterland, und zu meiner Freundschaft, und neh­mest meinem Sohne Isaak ein Weib. Der Knecht sprach: Wie, wenn das Weib mir nicht wollte folgen in dies Land; soll ich dann deinen Sohn wiederbringen in jenes Land, daraus du gezogen bist? Abra­ham sprach zu ihm: Da båte dich vor, daß du meinen Sohn nicht wieder dahin bringest. Der Herr, der Gott des Himmels, der mich von meines Vaters Sause genommen hat, und von meiner Seimath, der mir geredet, und mir auch geschworen bat, und gesagt: Dies Land will ich deinem Samen geben; der wird seinen Engel vor dir her senden, daß du meinem Sohne daselbst ein Weib nehmeft. So aber das Weib dir nicht folgen will, so bist du dieses Eides quitt. Allein bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin. Da legte der Knecht seine and unter die Hüfte Abrahams, seines Herrn, und schwur ihm folches. Und sie riefen die Rebekka, und sprachen zu ihr: willst du mit diesem Manne sieben? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm. Also ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme, sammt Abrahams Knechte, und seinen Leuten. Und sie segneten Rebekka, und sprachen zu ihr: Du bist unsere Schwester, wachse in tausend Mal tausend, und dein Same besige die Thore seiner Seinde. Also machte sich Rebekka auf mit ihren Dirnen, und setzten sich auf die Kameele, und zogen dem Manne nach. Und der Knecht nahm Re­bekka an, und zog bin. Isaak aber kam vom Brunnen des Lebendi­gen und Sehenden( denn er wohnete im Lande gegen Mittag). Und er war ausgegangen zu beten auf dem Selde um den Abend, und hob seine Augen auf, und sabe, daß Kameele daber Eamen. Ilnd Re­bekka hob ihre Augen auf, und sabe Isaak; da fiel sie vom Kameel, und sprach zu dem Knechte: Wer ist der Mann, der uns entgegen kommt auf dem Selde? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Da nahm sie den Mantel, und verhüllete sich. Und der Knecht erzählte