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Geistliches Liederbuch aus dem Schatz der Kirche alter und neuer Zeit gesammelt / herausgegeben vom christlichen Verein im nördlichen Deutschland
Entstehung
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Liederdichter.

Gefius, Bartholomäus, um 1601, Kantor zu Frank­furt a. Oder. Nr. 65.

Gotter, Ludwig Andreas, geb. 26. Mai 1661 zu Gotha, lebte als Hofrath daselbst; gest. 19. September 1735. Nr. 328.

Gregor, Christian, geb. 1. Januar 1723 zu Diesdorf in Schlesten von armen Bauersleuten; vom Grafen Pfeil erzogen, trat er 1742 in die Brüdergemeinde und ward endlich als Spangenbergs Nachfolger 1789 Bischof der Brüdergemeinde, gest. 6. November 1801. Er war ein trefflicher Orgelspieler. Nr. 202.

Groß, Johann( auch Major genannt) geb. 26. Dezember 1564 zu Reinstadt bei Jena, 1592 Diaconus in Weimar, dann Professor und Superintendent in Jena, gest. 4. Januar 1654. Nr. 175 V. 7-10.

Günther, Cyriacus, geb. 1649 zu Goldbach bei Gotha, Lehrer am Gymnasium zu Gotha, gest. 1704. Nr. 210.

Hagius, Peter, 1602 Rector in Königsberg, dann Gräflich Erbachscher Rath zu Breuberg; gest. 13. August 1620. Nr. 105.

v. Hapn, Henriette Luise, geb. 22. Mai 1724 zu Idstein bei Frankfurt a. M., trat als Jungfrau in die Brüder­gemeinde und diente ihr treu bis an ihr Ende; gest. 27. August 1782 zu Herrnhut. Nr. 236.

Heerman, Johann, geb. 11. October 1585 zu Raudten in Schlesien, in Armuth erzogen, von Valerius Herberger auf der Schule zu Fraustadt unterstützt; seit 1611 Pastor zu Köben a. d. Oder; hatte viel von Kränklichkeit und von den Greueln des 30jährigen Krieges zu leiden, ent­ging durch Gottes wunderbare Hilfe mehrmals der Todes­gefahr von Feindeshand und von den Fluthen der Oder, gest. 17. Februar 1647. Ein besonders begabter Dichter, der gegen 400 Lieder gedichtet hat. Nr. 64. 103. 107. 134. 143. 166. 169. 179. 185. 187. 228. 288. 310. 380.

Held, Heinrich, aus Guhrau in Schlesien, geft. daselbst als Rechtsanwalt 1643. Nr. 2.