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Geistliches Liederbuch aus dem Schatz der Kirche alter und neuer Zeit gesammelt / herausgegeben vom christlichen Verein im nördlichen Deutschland
Entstehung
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Liederdichter.

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Freystein, Johann Burchard, Hof- und Justizrath zu Dresden, gest. 1720. Nr. 250.

Fricker, Johann Ludwig, geb. 14. Juni 1729 zu Stutt­gart, vielseitig gebildet als Theolog, Musiker und Mathe­matiker, nach vielen Reisen als Erzieher ward er zu Dettingen 1762 Diaconus, 1764 Pastor, gest. 13. September 1766. Nr. 142.

Gellert, Christian Fürchtegott, geb. 4. Juli 1715 zu Haynichen im Erzgebirge, wo sein Vater 50 Jahre lang Pastor war; lebte als Professor der Philosophie in Leipzig, durch einen frommen und treuen Christenwandel ausge­zeichnet. Nr. 267. 268.

Gerhardt, Paul, geb. 1606, Sohn des Bürgermeisters zu Gräfenhaynichen; unter den Drangsalen des 30jährigen Krieges lange an einer Anstellung verhindert, wurde er erst 1651( 45 Jahr alt) Pastor zu Mittenwalde, dann 1657 vom Magistrat in Berlin als Diaconus an die Nicolai- Kirche berufen, wo er in großem Segen wirkte. Weil er als fester Lutheraner sich einem Edikt des großen Kurfürsten, das die Freiheit der Predigt beschränkte, nicht fügen konnte, wurde er 1667 abgesetzt und nachdem er über Jahr und Tag von seinen treuen Gemeindegliedern erhalten war, durch den Herzog von Merseburg nach Lübben berufen; gest. 7. Juli 1676. Der gesegnetste geistliche Liederdichter, dessen Lieder in die meisten Ge­sangbücher übergegangen sind; besonders zeugen ſeine Trostlieder von reicher innerer Erfahrung. Er war ein treuer Freund des alten Feldmarschalls Derfflinger. Nr. 9. 10. 15. 18. 21. 27. 32. 39. 50. 53. 55. 60, 70. 92. 97. 156. 194. 227. 256. 261. 266. 274. 283. 300. 315. 318. 343. 349. 351. 360. 363. 381.

Gesenius, Justus, geb. 6. Juli 1601, Sohn des Pastors zu Esbeck in Hannover, ward 1629 Pastor zu Braun­schweig, 1636 Hosprediger zu Hildesheim, dann General­ſuperintendent zu Hannover, gest. 18. September 1691. Nr. 57. 69.