Liederdichter.
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Decius, Nikolaus, Propst des Klosters Steterburg bei Wolfenbüttel, trat gleich anfangs zur Reformation über, ward Lehrer zu Braunschweig, 1524 Pastor zu Stettin, gest. 1529. Ein Meister im Harfenspiel. Nr. 98.
Denicke, David, geb. 31. Januar 1603 zu Zittau, Erzieher der beiden Söhne des Herzogs Georg von Braunschweig- Lüneburg, 1642 Konsistorialrath zu Hannover, gest. 1. April 1680. Nr. 155.
Dessler, Wolfgang Christoph, geb. 11. Febr. 1660zu Nürnberg, erlernte zuerst bei seinem Vater die Goldschmiedekunst, wandte sich aber wegen Kränklichkeit zum Studium der Theologie, ward Conrector in Nürnberg, durch einen Schlagfluß gelähmt, arbeitete er als Schriftsteller unter häufigen Körperschmerzen; gest. 11. März 1722. Nr. 196. 242.
Drese, Adam, geb. 1630 in Thüringen(?), lebte als Musiker an mehreren fürstlichen Höfen, zuletzt in Arnstadt, ward im 50. Jahre durch das Lesen von Speners Schriften von einem weltförmigen Leben bekehrt; gest. 1718. Nr. 233.
von Diepenbrock, Melchior, geb. 6. Januar 1798 zu Bocholt bei Münster, focht als Reiteroffizier in den Freiheitsfriegen, studirte dann Theologie unter Sailers Einfluß, Domherr zu Regensburg, seit 1845 Fürstbischof von Breslau, gest. 19. Januar 1853. Besonders bekannt durch treffliche Ueberseßungen alter und neuer geistlicher Lieder aus fremden Sprachen(, geistlicher Blumenstrauß aus christlichen Dichtergårten"). Nr. 47.
Eber, Paul, geb. 8. November 1511 zu Kizingen, aus dem Handwerkerstande; Professor zu Wittenberg, naher Freund Luthers und Melanchthons, seit 1558 Stadtpfarrer dafelbst und Generalsuperintendent des Churfürstenthums Sachsen, gest. 10. Dezember 1569, nicht lange nach dem Altenburger Religionsgespräch. Nr. 114. 253. 317.
Fabricius, Jakob, geb. 1593 in' Pommern, Feldprediger unter Gustav Adolf, nach dessen Tode Professor und Generalsuperintendent zu Stettin, gest. 1654. Nr. 131.


