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Liederdichter.
Becker, Cornelius, geb. 24. October 1561 zu Leipzig, als Professor und Pastor daselbst geft. 1604? Er bearbeitete die Psalmen zu Kirchenliedern. Nr. 160. 308.
von Birken, Sigismund( auch Betulius genannt), geb. 25. April 1626, Sohn des Pastors zu Wildenstein bei Eger, verlor im 16. Jahre zu Nürnberg seine 1629 wegen des evangelischen Glaubens aus der Heimath vertriebenen Eltern, studirte 1643 zu Jena die Rechtswissenschaft, war Erzieher in mehreren fürstlichen Häusern, zulept theils in Nürnberg, theils in Baireuth Vorsteher des Dichterordens der„ Pegnißschäfer"; gest. 12. Juli 1681. Nr. 43. 215. 334.
Böhme, Martin( auch Behemb), geb. 16. September 1557 zu Lauban; 1580 Pastor daselbst, 1584 in Breslau, gest. 5. Februar 1622; gab 150 Passionspredigten mit Reimgebeten heraus. Nr. 34. 281.
v. Bogazky, Karl Heinrich, auf dem Gute Jankowa in Schlesien geboren, obgleich von seinem Vater, einem kaiserlichen Oberstlieutenant, zum Soldaten bestimmt, studirte er zuerst Rechtswissenschaft in Jena, dann Theologie in Halle 1716 1718; innig befreundet mit August Hermann Francke, zog später 1746 als Witwer ins Waisenhaus; gest. 15. Juni 1774. Von seinen segensreichen Schriften ist am bekanntesten das Schatzkästlein. Nr. 145.
Claudius, Matthias( ,, der Wandsbecker Bote" genannt), geb. 15. August 1743 zu Reinfeld in Holstein, lebte als Bankrevisor zu Wandsbeck; als Volksschriftsteller bezeugte er mitten in der Aufklärungszeit treu das Evangelium; gest. 21. Jan. 1815. Nr. 292.
Clausnißer, Tobias, geb. 1619 zu Thum bei Annaberg, war 1644 schwedischer Feldprediger unter General Wrangel, geft. 7. Mai 1684 als Pastor zu Weyden in der Pfalz. Nr. 152.
Craffelius, Bartholomäus, geb. 21. Februar 1677 zu Wernsdorf bei Glauchau, gest. 10. November 1724 als Pastor zu Düsseldorf. Nr. 101. 246. 327.


