Tod, Auferstehung, Gericht, Ewigkeit.
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6. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigkeit! O Mensch, oft deine Sinnen stell, Zu denken an die Qual und Höll Und an der Frommen Herrlichkeit; Es währet beides ohne Zeit. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!
7. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigkeit! Wie schrecklich bist du in der Pein, Wie lieblich in dem Freudenschein! Hier Gottes Güte noch erfreut, Dort schrecket die Gerechtigkeit. Betracht, o Mensch, die Gwigkeit!
8. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigs feit! Der hier gelebet arm und bloß, Ruht ewig reich in Gottes Schooß; Er liebt und lobt das höchste Gut In vollem Trost und Freudenmuth. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!
9. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigkeit! Ein Augenblick ist alle Freud, Dadurch man kommt in stetes Leid; Ein Augenblick ist alles Leid, Dadurch man kommt in stete Freud. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!
10. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigkeit! Verständig ist, wer dich betracht, Des Fleisches Lust er leicht veracht; Bei ihm die Welt nicht Platz mehr findt, Die Lieb zum Eiteln bald verschwind. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!
11. Ewigkeit, o Ewigkeit! Wie lang bist du, o Ewigkeit! Ich, Ewigkeit, vermahne dich: O Mensch, gedenk nur oft an mich! Denn ich der Sünden Straf und Pein, Der Gotteslieb ein Lohn soll sein. Betracht, o Mensch, die Ewigkeit!
Geistl. Liederbuch.
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